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Auf den Spuren der ermordeten Tochter

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Die Eltern der im Dezember 2011 in einem Wohnheim am Christophorusweg getöteten israelischen Medizinstudentin Oshrit H. sind zurzeit in Göttingen zu Besuch und befragen mehrere Behörden, warum der Täter, obwohl namentlich bekannt, immer noch nicht gefasst ist.

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Die Eltern der ermordeten Oshrit H. nutzten am Dienstag die Gelegenheit, mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (r.) zu sprechen.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Am Dienstag konnten sie mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) sprechen.

Zur Vorgeschichte: Im Mai 2011 begann Oshrit mit ihrem Kommilitonen Farhan Albakkari eine Beziehung. Im September beichtete er ihr, dass er verheiratet ist. Sie trennte sich von ihm. Nachdem Albakkari erfahren hatte, dass sie mit jemand anderem zusammen war, tötete der Syrer die 26-Jährige am 18. Dezember und flüchtet in die Türkei. Drei Tage später wurde die Leiche entdeckt. Seitdem wird der damals 24-Jährige gesucht.

Die Eltern Myriam und Mohamad Hamza glauben, dass die deutsche Polizei den Täter entkommen ließ. Das ist kaum möglich, weil Albakkir vor Entdeckung der Tat bereits in die Türkei geflogen war. Aus dem Grenzgebiet zu Syrien verschwand er mit unbekanntem Ziel. Staatsanwaltschaft-Sprecher Andreas Buick: Der Sachstand ist unverändert, die Fahndung dauert an.“

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