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Eltern fordern bessere Lern-Bedingungen an Gymnasien

Eltern fordern bessere Lern-Bedingungen an Gymnasien

Die Elternvertreter aller Gymnasien in Südniedersachsen machen weiter Druck, um die „Qualität der Bildung“ an Gymnasien im Land zu verbessern. In Hannover haben sie jetzt mit hochrangigen Politikerinnen über Kernpunkte einer Petition von Eltern und Lehrern im Sommer diskutiert.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen/Hannover. Eltern von 62 niedersächsischen Schulen hatten in ihrer Petition an die Landesregierung vor allem bessere Rahmenbedingungen für die Arbeit der Lehrer und den Unterricht an den Gymnasien gefordert. Unterstützt werden sie dabei von Lehrern an 31 Gymnasien. Elternvertreter der Schulen im Raum Göttingen, Northeim und Einbeck sprachen jetzt mit der Göttinger SPD-Abgeordneten und Vizepräsidentin des Landtages, Gabriele Andretta, und der Staatssekretärin im Kultusministerium, Erika Huxhold, über ihre Forderungen. Im Mittelpunkt habe dabei die steigende Arbeitsbelastung der Lehrer durch immer neue administrative Aufgaben gestanden. Eine belastende Mehrarbeit, die auch Andretta und Huxhold bewusst sei, resümierte anschießend Ines Kettler, Elternvertreterin am Felix-Klein-Gymnasium. Vor diesem Hintergrund lasse das Ministerium zurzeit alle außerunterrichtlichen Tätigkeiten von Lehrern erfassen. Die Eltern und Lehrer fordern für Tätigkeiten wie Mediationen, Elterngespräche und organisatorische Aufgaben mehr Anrechnungsstunden für die Lehrer.

Auch für mehr und vom Land finanzierte Sozialarbeiter an Schulen hätten sich die Eltern erneut eingesetzt, so Kettler – und Zuspruch der Staatssekretärin bekommen. Nach ihren Angaben sollen im nächsten Jahr landesweit 267 neue Stellen geschaffen werden, überwiegend an Ganztagsschulen.

Unzufrieden seien die Elternvertreter mit einem geänderten Landeserlass zu Klassenfahrten. Er sehe zwar grundsätzlich eine Entlastung der Lehrer für diese freiwillige Leistung vor, die Finanzierung sei aber noch immer nicht gesichert. us

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