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Von der Weide zum modernen Stadtteil

1050-jähriges Bestehen von Weende Von der Weide zum modernen Stadtteil

Genau 1050 Jahre ist Weende alt. Jedenfalls dann, wenn man als Ersterwähnung eine Urkunde aus dem Jahr 966 zugrunde legt. Am Sonntag wurde das Jubiläum mit einem Empfang in der Festhalle Weende gefeiert.

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Weende. Die ehemalige Ortsheimatpflegerin Renate Maier erinnerte an die Urkunde Otto des Großen, in welcher der Ort Weende unter dem Namen Winide (Weideplatz) zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde. Maier führte ihre Zuhörer durch die Geschichte ihres Heimatortes, wobei sie auch schlechte Zeiten und Rückschläge nicht ausließ. So den 30-jährigen Krieg von 1618 bis 1648, der die gesamte Region verheerte. Große Zerstörungen und Hungersnöte trafen auch Weende, das wie viele andere Orte der Umgebung viele Tote zu beklagen hatte.

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) lobte die Weender für ihre Bereitschaft, akute Probleme der Stadt Göttingen wie die derzeitige Wohnungknappheim mit anzugehen. Schon die ersten Weender Ende des 10. Jahrhunderts hätten den Miut gehabt, anzupacken und aus einer Weide Ackerland zu machen.

Für ihre Verdienste um Weende zeichnete Ortsbürgermeister Hans-Albert Ludolph (SPD) Pastorin Esther Gosebruch-Seelig und Werner Krack als Gründer der Kirmesgilde mit dem Weender Abzeichen in Silber aus. Der Empfang am Sonntag war nur der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zum 1050-jährigen Bestehen Weendes. So sind für Sonntag, 14. August, eine Waldbegehung und für Sonnabend, 27. August, eine Sommerserenade im Bado-Park am Schlagenweg vorgesehen. Es folgen unter anderem eine Grenzbegehung (18. September), eine Führung zu Mühlenstandorten (16. Oktober), eine Vorstellung der Weender Ortschroniken (27. Oktober) und am 5. November die Abschlussveranstaltung der Kultur- und Heimattage der Weender Vereine und anderer Institutionen.

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