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„End of Dream“: Erster Live-Auftritt

„Rock am Waggon“ „End of Dream“: Erster Live-Auftritt

Sie sind wieder da: Nach mehr als einem Jahr Pause stehen „End of Dream“ am Pfingstsonnabend beim Openair-Festival „Rock am Waggon“ in Klein Wiershausen wieder auf der Bühne. Dabei feilen die vier Alternative-Rocker schon seit einigen Monaten wieder an neuen Songs. Allein verraten wollten sie das bisher niemandem.

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Wieder vereint: Niklas Dünger, Jonas Fladung, Christopher Czech und Marc Wyszynski (von links) von „End of Dream“.

Quelle: Vetter

Eine große, öffentlichkeitswirksame Wiedersehensparty hat es nicht gegeben. Eher still und heimlich haben sich „End of Dream“ im vergangenen Herbst wieder zusammengefunden. „Wir mussten uns erst einmal selber finden“, erklärt Sänger Jonas Fladung. Daher habe man die Neuigkeit erst einmal für sich behalten.

Die Zeit davor nennen die Vier schlicht „kreative Pause“, doch ein wenig mehr steckt schon dahinter. Nach dem letzten Konzert im Januar 2008 machte erst mal jeder sein eigenes Ding. Studium, Job, „jeder dachte etwas anderes, jeder hatte andere Erwartungen“, erinnert sich Niklas Dünger. „Das war einfach der Umbruch.“ 

Also herrschte eine Zeitlang Funkstille. Erst als Christopher Czech, der als einziger in Göttingen geblieben ist, eine Konzertanfrage erhielt, fanden die Jungs wieder zueinander. Der Schlagzeuger haderte nicht lange und fragte bei den alten Bandmitgliedern nach. Alle sagten sofort zu.

Seitdem stehen die Vier alle zwei bis drei Wochen wieder im Probenraum in Lenglern. Fünf neue Songs sind in dieser Zeit entstanden, dazu viele weitere Ideen aufgekeimt. Jonas Fladung schreibt wie gehabt die Texte. „Meistens geht es um Frauen – und ums Feiern“,sagt er. Erst jüngst habe er im Zug einen neuen Text geschrieben. Ziemlich traurig sei der. „Okay, wenn er traurig ist, dann geht’s um Frauen“, meint Czech lachend.

Die neuen Songs wollen die Vier nun bei „Rock am Waggon“ erstmals präsentieren. Aus gutem Grund: „Das Festival wächst“, sagt Czech. „Das finden wir geil.“ Vor zwei Jahren spielten sie dort schon einmal. Und jetzt wollen sie hier verkünden: „Wir sind wieder da.“

Dabei soll es indes nicht bleiben. „Wir wollen rauskommen aus dem Kabuff“, erklärt Marc Wyszynski das Ziel. „Wir müssen raus“, ergänzt Czech. In Göttingen habe man schließlich schon zwei-, dreimal gespielt. „Da kommt keiner mehr.“ Außer natürlich zur großen Wiedersehensparty am Waggon.

Von Andreas Fuhrmann

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