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Endergebnis der Kommunalwahl

Korrekturen ohne Auswirkungen auf Sitzverteilung Endergebnis der Kommunalwahl

Das Endergebnis der Kommunalwahl in der Stadt Göttingen steht fest. Gegenüber dem vorläufigen Endergebnis hat es minimale Korrekturen gegeben, die keinen Einfluss auf die Sitzverteilung oder die gewählten Kandidaten haben. Der Gemeindewahlausschuss hat das Endergebnis am Donnerstag festgestellt.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Göttingen. Nach Angaben von Gemeindewahlleiter Erik Feßler habe es bei den Wahlen zum Rat der Stadt Göttingen und zu den neun Ortsräten keine generellen Probleme gegeben. Die Differenzen zwischen vorläufigen und Endergebnis rührten her aus Übermittlungsfehlern bei der Durchgabe der Schnellmeldungen aus den einzelnen Wahlbezirken. Die Korrekturen hätten keine Auswirkungen auf die Sitzverteilungen oder gewählte Kandidaten. Das gelte für Rat und Ortsräte. 

"Diese Wahl war etwas herausragendes", sagte Feßler. Weder sei den Wahlhelfern bewusst gewesen, wie groß Wahlzettel sein können, noch, dass es im September noch so heiß sein kann. "Die Wahlvorstände waren am Limit", sagte Feßler. "Aber sie haben sich durchgebissen." So dass am Ende gegen 3.30 Uhr am Montagmorgen das vorläufige Wahlergebnis vorlag. Feßler fürchtet, dass sich aufgrund der schwierigen Begleitumstände möglicherweise zu den nächsten Wahlen weniger Freiwillige als Wahlhelfer melden werden.

Nach der Feststellung des Endergebnisses kommt die SPD als stärkste Fraktion auf 32,60 Prozent, die zu 15 Sitzen im Rat führen. Die CDU liegt bei 24,43 Prozent. Sie bekommt elf Sitze. Drittstärkste Partei sind mit 20,57 Prozent die Grünen . Sie sind künftig mit neun Politikern im Rat vertreten. 5,41 Prozent entfallen auf die FDP . Das reicht für eine Fraktion mit drei Sitzen. Auch die  Gö Linke mit 6,37 Prozent hat künftig drei Sitze. Zwei Sitze entfallen auf die Piraten , die 3,30 Prozent erzielen. Je einen Sitz haben die Alfa (1,83 Prozent), die Antifa Linke (2,39 Prozent) und die Partei (2,66 Prozent). Einzig die Freien Wähler gehen mit 0,44 Prozent als einzige der angetretenen Parteien und Wählergruppen leer aus.

Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei 47,98 Prozent. 94 640 Wahlberechtigte gab es, 45 413 gingen tatsächlich zur Wahl. Sie gaben 44 535 gültige Stimmzettel mit 130 146 Stimmen zur Ratswahl ab. 878 Stimmzettel waren ungültig.

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