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Energieagentur schlägt integriertes Quartierskonzept für Dransfeld vor

Günstiger Zeitpunkt für energetische Sanierung Energieagentur schlägt integriertes Quartierskonzept für Dransfeld vor

Es gebe keinen besseren Zeitpunkt, etwas zu sanieren, als jetzt. Das hat Doreen Fragel, Geschäftsführerin der Energieagentur Region Göttingen, in Dransfeld betont. Die Energieagentur soll einen Förderantrag zum KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ vorbereiten.

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Quelle: Thiele (Symbolfoto)

Dransfeld. Was es mit dem Förderprogramm des Bundesbauministeriums und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf sich hat, erläuterte Fragel den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtenwicklung und Umwelt der Stadt Dransfeld in ihrer jüngsten Sitzung. Mit dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ werden seit vier Jahren integrierte Quartierskonzepte gefördert, um die Energieeffizienz von Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur zu steigern.

Bundesweit stehen 50 Millionen Euro zur Verfügung. Zum vierten Quartal 2015 wurden die Förderkonditionen verbessert, wovon sich laut aktueller Pressemitteilung Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) „Impulse für mehr Energieeffizienz, für den Einsatz erneuerbarer Energien sowie für die CO₂-Minderung im Quartier“ erhofft. 500 Quartiere werden bisher gefördert. Die Energieagentur Region Göttingen sieht auch die Stadt Dransfeld, den Ort Adelebsen und ein Quartier in der Stadt Hann. Münden als geeignet für das Förderprogramm an.

Fragel zeigte den Ausschussmitgliedern auf, wie ein solches integriertes Quartierskonzept aussehen könnte. Das infrage kommende Quartier in der Stadt Dransfeld liegt im südöstlichen Wohnbereich am Huhnsberg und schließt sowohl Freibad und Campingplatz als auch Sportanlagen, Kindergarten, Schulen und Stadthalle mit ein. Im Übrigen könne ein solches Konzept neben energetischer Sanierung auch eine altersgerechte Quartierssanierung und Barriere-Abbau beinhalten. In einer ersten Phase sollen für das Quartier unter Beteiligung der Bürger und Gebäudeeigentümer mögliche Maßnahmen zusammengestellt sowie der Bestand und Zustand der Gebäude untersucht werden. In einem zweiten Schritt folge dann die Umsetzung.

Die besorgte Frage „was kostet uns das?“ aus den Reihen des Gremiums, konnte Fragel noch nicht beantworten. Die Kostenermittlung ist Teil des Auftrags an die Energieagentur, den der Ausschuss einstimmig als Beschlussempfehlung gab. Für beide Phasen gebe es Fördermittel, so Fragel. Bis zu 65 Prozent des Konzeptes würden von der KfW-Bank finanziert, bis zu 30 Prozent, maximal aber 10 000 Euro, sind an Zuschuss von der N-Bank möglich.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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