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Erfahrung im Bereich Soziales und Kultur gefordert

Fraktionen wollen in Ruhe beraten Erfahrung im Bereich Soziales und Kultur gefordert

Vorerst bleibt offen, wie und wann die Stadt Göttingen die Stelle der ausscheidenden Kultur- und Sozialdezernentin der Stadt Göttingen wieder besetzen wird. Der Personalausschuss des Rates hat einen kurzfristig vorgelegten Ausschreibungstext am Montagabend zurückgewiesen und Beratungsbedarf reklamiert.

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Geht es nach Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), soll die künftige Dezernatsleitung eine „Führungspersönlichkeit mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Leitung einer größeren Organisationseinheit sein“, und sie soll „über einen passenden Bildungsabschluss“ im Bereich Kultur und Soziales verfügen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Geht es nach Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), soll die künftige Dezernatsleitung eine „Führungspersönlichkeit mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Leitung einer größeren Organisationseinheit sein“, und sie soll „über einen passenden Bildungsabschluss“ im Bereich Kultur und Soziales verfügen.

So hat es die Verwaltung in ihrem Entwurf für eine Ausschreibung des Postens formuliert. Die „Fähigkeit zu einem konstruktiven Umgang mit den Arbeitsfeldern Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit sowie wirtschaftliches Denken“ wird ebenfalls erwartet. Das Gehalt richte sich nach Besoldungsgruppe B 5: laut Besoldungstabelle 8246,22 Euro monatlich Brutto plus Aufwandsentschädigung.

Das Amt der Göttinger Kultur- und Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) läuft Ende August nach 28-jähriger Dienstzeit ab. Köhler hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass sie aus persönlichen Gründen nicht für eine Verlängerung zur Verfügung stehe. Jetzt soll die Stelle öffentlich ausgeschrieben werden. Über den Ausschreibungstext soll der Rat im Februar entscheiden – nach einer Vorberatung im Personalausschuss.

Vergangenen Freitag hatte die Verwaltung einen Textentwurf an die Fraktionen geschickt. „Zu knapp für eine ordentliche Beratung und einen vernünftigen Beschluss“, protestierte am Montag im Ausschuss Hans-Georg Scherer (CDU), seine Fraktion habe noch Beratungsbedarf.

Ähnlich argumentierte Horst Roth (Grüne): Mit Blick auf die zurzeit schwierige Situation im Sozialbereich und bei der Flüchtlingsbetreuung brauche die Stadt ein funktionierendes Sozialdezernat bis in die Spitze. „Wir sollten daher sorgfältig besprechen, wie sie ausgeschrieben wird.“

Der Beschluss wurde vertagt. Weil die Zeit drängt, einigten sich die Ausschussmitglieder auf eine Sondersitzung außer der Reihe Anfang Februar.

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