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Eriba-Frauen campen gemeinsam in Hemeln

Hexenreise mit Troll, Puck, Faun und Odin Eriba-Frauen campen gemeinsam in Hemeln

Vater fährt und Mutter kocht – so ist das Camperleben mit Wohnmobil und Wohnwagen normalerweise. Nicht so für die Eriba-Frauen, die sich auf dem Campingplatz Hemeln trafen. Das Walpurgis-Wochenende bis zum Sonntag verbrachten die Damen gemeinsam, eine jede allein in ihrem Eriba-Wohnwagen, mit dem einige von ihnen schon durch ganz Europa gereist sind.

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Mit Hexenbesen, Hund und schwarzer Karze: Erika, Carola, Heike, Ruth und Angela (v.l.) vor einem Eriba-Touring-Wohnwagen.

Quelle: Heller

Hemeln. Eriba, das steht für die Anfangsbuchstaben des genialen Flugzeugkonstrukteurs Erich Bachem, der mit Erwin Hymer seit 1957 auch Wohnwagen in Gitterkonstruktion baute.

Eriba passt aber auch auf Erika Bachem, die mit ihrem Mann Erich manche Nacht in den Eriba-Wohnwagen verbracht hat.

Auch die Eriba-Frauen, die sich jetzt in Hemeln trafen, waren zunächst meist mit ihren Männern unterwegs, ehe sie den Mut fassten, sich allein ins Auto zu setzen, den Wohnwagen anzukuppeln und durchs Land zu reisen. Troll, Triton, Odin, Faun oder Puck heißen die Touring-Wohnwagen der inzwischen zur Kult-Marke gewordenen Eribas. 

Sie haben den Vorteil, schmal und flach, dadurch windschnittig und spurtreu zu fahren. Dennoch reicht der Platz bei ausgefahrenem Hubdach für eine bis fünf Personen. Anders als die riesigen Wohnmobil-Schlachtschiffe sind die kleinen Wohnwagen wendig, fürs Reisen, nicht fürs Wohnen gedacht und bleiben einfach auf dem Campingplatz stehen, wenn die Camper mit dem Zugfahrzeug mal eben zum Einkaufen fahren.

So auch bei den Eriba-Frauen: Shoppen war angesagt am Sonnabend, nachdem die Nacht zum 1. Mai schon bei Lagerfeuer und Hexenmahl gefeiert wurde. Seit drei Jahren, erzählt Angela, die Seniorin der Gruppe, treffe man sich im Frauenkreis. Aus München, Marburg, Dransfeld und Paderborn sind die Teilnehmerinnen diesmal angereist. Ruth ist neu, ihr Hänger wurde noch von ihrem Mann einrangiert – und dabei festgefahren.

Nächstes Jahr will sie allein reisen. Und dann vielleicht mit Angela oder den anderen Frauen nach Frankreich, Kroatien, der Türkei oder sonstwohin, wo Troll, Triton oder Puck den Frauen ein Zuhause für die Ferienzeit ist. Und natürlich trifft man sich 2016 wieder, dann am Edersee.

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