Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
„Erlebbarer Stadtraum“ oder „Klotz“

Info-Veranstaltung zum Groner Tor „Erlebbarer Stadtraum“ oder „Klotz“

Der geplante Neubau für ein Hotel und ein Verwaltungsgebäude für die Sparkasse am Groner Tor wird weiterhin kontrovers diskutiert. Mehr als 100 Bürger haben am Montagabend an der ersten von zwei geplanten Informations- und Diskussionsveranstaltungen der Stadt teilgenommen.

Voriger Artikel
Sieben Verletzte bei A7-Unfall Höhe Parensen
Nächster Artikel
Ölspur: A 7 war ab Hedemünden für mehrere Stunden gesperrt

Großes Interesse: Diskussionsveranstaltung zum Neubau am Groner Tor.

Quelle: Vetter

Göttingen. Während Stadtbaurat Thomas Dienberg für die Stadtverwaltung im Hörsaal der Zoologie kurz die Vorgeschichte des jetzt geplanten Millionen-Projektes skizzierte, versuchten die Architekten Roger Ahrens und Gesche Grabenhorst, die Idee hinter ihrem Entwurf darzulegen. „Unser Ziel ist es, Stadträume erkennbar und erlebbar zu machen“, sagte Ahrens.

Der geplante, aus zwei Gebäuden bestehende Komplex solle die Tor-Situation an dem Standort betonen. Teil dieses Konzeptes ist die größtenteils sechsstöckig geplante Bebauung entlang der Groner Straße. In der jetzigen Situation verliere sich der öffentliche Raum vor der Zoologie, sagte Ahrens. Durch das etwas vorgezogene Hotelgebäude entstehe vor der Zoologie ein öffentlicher Platz. Die Fassade etwa des Hotels habe ein arkadenähnliches Erdgeschoss und greife Elemente der benachbarten Zoologie auf. Die unterschiedliche Nutzung der Gebäudeteile sei durch differenzierte Fassadengestaltung, etwa im Hotelbereich durch bodentiefe Fenster erkennbar.

Zahlreiche Wortbeiträge aus dem Publikum machten deutlich, dass eine Bebauung des jahrelang brachliegenden Geländes nicht grundsätzlich abgelehnt wird, sondern der Bau eines Hotels und des Sparkassen-Verwaltungsgebäudes eher begrüßt wird. Um das Wie der Bebauung entbrannte eine umso heftigere Diskussion. Neben der Fassadengestaltung, die trotz der Erklärungsversuche von Ahrens weiter in der Kritik stand, waren auch die „langweilige“ Architektur und die Größe des Gebäudekomplexes, der als „Klotz“ bezeichnet wurde, Diskussionspunkte. Eine zweite Veanstaltung nach Auswertung der Diskussionsergebnisse ist für den 16. Dezember vorgesehen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“