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Erlebnis Akadademie beim Turnfest

Göttingen Erlebnis Akadademie beim Turnfest

Neun Themenwelten können in der Erlebnis Akademie erobert werden, 1300 Workshop-Plätze wurden für die Veranstaltungen am Sonnabend und Sonntag in den Hallen des Hochschulsports der Universität Göttingen am Sprangerweg gebucht. Bereits zum fünften Mal ist Kerstin Hecking bei einem Turnfest dabei.

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Kerstin Hecking (Mitte)

Quelle: r

Göttingen. Sie ist seit 1997 Aerobic-Trainerin. Moment mal: Hecking? Ja, sie ist die Frau von Dieter Hecking, dem Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Sein Besuch ist beim Turnfest übrigens nicht geplant. „Es kann sein, dass er spontan nach Göttingen kommt. Er übernimmt im Moment die Papa-Rolle. Unsere jüngste Tochter hat jetzt Ferien“, plaudert die Mutter von fünf Kindern zwischen 30 und 14 Jahren. Erst am Donnerstag ist die 52-Jährige von einem Yoga- und TriloChi-Workshop aus Cala d‘Or von der Mittelmeer-Insel Mallorca zurückgekehrt. Seit Freitag ist sie in Göttingen. Beim Wahlwettkampf hat Hecking die Aerobic-Übungen bewertet. Das Wort Kampfrichterin mag sie nicht hören: „Das klingt immer so hart.“

In Bad Nenndorf besitzt sie ein eigenes Studio „Spirit & Sport“. Dort lehrt sie gemeinsam mit ihrer Mitinhaberin Michaela Busch „TriloChi“. Diese Bewegungsform bietet eine ideale Möglichkeit zur Stressbewältigung und Gesundheitsförderung. Das MindBody-Konzept umfasst verschiedene Techniken, die der Harmonisierung des Körpers und des Geistes dienen und verbindet neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Sportmedizin, Physiotherapie und Biomechanik mit Elementen aus der Tradition des Yoga und des Daoismus. TriloChi, LaGYM und Aerobic sind die Themen ihrer Workshops der Erlebnis-Akademie, die unter dem Titel „Schritte, Schwitzen, Spaß“ laufen.

„Ich habe auch schon Mutter-Kind-Turnen im Verein geleitet“, sagt Hecking, für die der Vereinssport in den Jahren der vielen, beruflich bedingten Umzüge ihres Mannes ein wichtiger Bestandteil des Familienlebens war. „Mit fünf Kindern musste ich etwas unternehmen. So haben wir schnell eine Bindung zur Stadt bekommen. Und Übungsleiter sind doch in jedem Verein gern gesehen...“ Inzwischen ist Bad Nenndorf der Lebensmittelpunkt der Familie. Göttingen und Umgebung kennt Hecking aber auch: „Ich habe mal in Groß Schneen als Kindermädchen auf einem Reiterhof gearbeitet. Den gibt‘s aber nicht mehr. Bis 16, 17 Jahre bin ich geritten. Na sagen wir mal, hauptsächlich voltigiert.“kal

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