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Eröffnung des Elektromobilität-Radschnellweges am Göttinger Bahnhof

Radweg ist „Zukunftsmodell“ Eröffnung des Elektromobilität-Radschnellweges am Göttinger Bahnhof

Er ist ein bundesweit einzigartiges Modell und er wird bereits fleißig genutzt: der E-Schnellradweg. Am Freitag vormittag haben Politiker von Bund, Land und Kommune den  vier Kilometer langen Weg offiziell eröffnet – mit einer kleinen Probefahrt.

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Er ist ein bundesweit einzigartiges Modell und er wird bereits fleißig genutzt: der E-Schnellradweg.

Göttingen. Rund 1,6 Millionen Euro kostet der Ausbau des E-Rad-Schnellweges. Vom Bahnhof bis in den Nordcampus führte er, bis nach Rosdorf soll er noch erweitert werden.

„In Göttingen werden 30 Prozent der Wege geradelt“, sagt Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) während der kleinen Feierstunde auf dem Bahnhofsvorplatz. 600000 Euro davon habe die Stadt aufgebracht. Wie erfolgreich dieses Geld in der Fahrradstadt Göttingen investiert sei, das zeigten auch die Zahlen.

An der Zählstelle an der Robert-Koch-Straße passieren rund 1,2 Millionen mal im Jahr Radfahrer die Strecke, an Spitzentagen sind es bis 8000. „Der nächst Schritt ist jetzt der Ausbau nach Rosdorf“, so Köhler.

Aus Berlin war der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Norbert Barthle angereist. Er ist im Ministerium für den Radverkehr zuständig. „Göttingen ist mit dem E-Radweg ein gutes Beispiel für Nachahmer“, sagter er. Von Jahr zu Jahr würden mehr Elektro-Fahrräder genutzt.

Das Projekt setze dauer neue Maßstäbe und habe „das Zeug zum Zukunftsmodell.“ Der zwischen 2013 und 2015 in zwei Bauabschnitten realisierte Radweg  ist eines von rund 30 Vorhaben im Projekt „Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen“ und wurde deshalb mit rund einer Million Euro vom Bund gefördert.

Parallel zum Bau des E-Radschnellwegs untersucht die Universität Göttingen, welchen Effekt Infrastrukturverbesserungen auf die Verkehrsmittelwahl von  Berufspendlern haben.

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