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Ersatzspielfläche am Kinderhaus an der Lohmühle

Göttingen Ersatzspielfläche am Kinderhaus an der Lohmühle

Eltern und Kinder haben am Dienstag mit Vertretern der Göttinger Stadtverwaltung die Ersatzspielfläche für den Spielplatz am Nikolaikirchhof besichtigt. Der Spielplatz am Nikolaikirchhof wird Anfang November wegen Bauarbeiten rund um das Kunstquartier geschlossen.

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Als Ersatzspielfläche hat die Stadtverwaltung den Spielplatz am Kinderhaus an der Lohmühle ausgesucht.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Als Ersatzspielfläche hat die Stadtverwaltung den Spielplatz am Kinderhaus an der Lohmühle ausgesucht. Er soll Ende des Jahres in Betrieb genommen werden. „Die meisten Spielgeräte vom alten Spielplatz werden wir zum neuen mitnehmen“, sagte Sven Ladwig vom Göttinger Fachdienst Stadtplanung. Geräte und Gegenstände wie das Spielhaus, Sitzbänke, Abfalleimer und den Sandbagger vom Spielplatz am Kirchhof plant die Stadtverwaltung am Spielplatz am Kirchhof abzubauen und auf dem neuen Spielplatz aufzubauen. Dazu kommt eine neue Rutsche.

Rund zehn Familien nahmen an der Besichtigung teil. Einige Eltern äußerten Bedenken, dass die bereits vorhanden Geräte, wie ein Klettergerüst, eine Verletzungsgefahr für kleinere Kinder bergen. Daher schlugen sie den Vertretern der Stadt vor, eine Art Hürde auf das Gelände zu bauen, um kleine Kinder davon abzuhalten, mit diesen Geräten zu spielen. Die Vertreter der Stadtverwaltung sicherten den Eltern zu, sich eine Lösung für dieses Problem zu überlegen.

„Ich finde diese Ausweichmöglichkeit sehr ansprechend“, sagte Maria Henning, Leiterin der Krippe am Wall, und fügte an: „Es ist sehr schön, dass neue Spielgeräte Platz hier Platz finden werden. Ich finde, es ist eine zufrieden stellende Lösung.“

Auch Sylvia Binkenstein, baupolitische Sprecherin der SPD-Fraktion zeigte sich sehr zufrieden mit der Ersatzspielfläche: „Das ist ein sehr schöner Platz. Sehr positiv finde ich die Art der Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Eltern.“

Die Initiative der Eltern habe die Sache beschleunigt, erklärte Ladwig. Der junge Vater Johannes Gräwer hat Unterschriften von Eltern, die auch den Spielplatz am Nikolaikirchhof nutzen, eingesammelt. Anhand dieser Liste fand er heraus, dass rund 300 Kinder im Zeitraum von drei Wochen auf dem Spielplatz spielten. „Es war mein Anliegen, der Stadt deutlich zu machen, wie wichtig der Spielplatz ist, ohne der Stadt etwas Böses unterstellen zu wollen“, so Gräwer. Darum habe er sich sehr dafür eingesetzt, dass eine Ersatzspielfläche in Betrieb genommen werden kann.Die Bauarbeiten sollen den Angaben der Stadtverwaltung folgend bis Mitte oder Ende nächstes Jahres andauern.

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