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„Erschreckend viele Leute“ zahlen an Abzocker Geschichtskabinett im Museum

Sonderausstellung Geschichtskabinett im Museum

Das Städtische Museum Göttingen musste wegen fortschreitender Sanierungsarbeiten große Teile seiner Austellung räumen. Ausgewählte Sammlungsstücke haben die Museumsmitarbeiter jetzt ausgepackt und zu einem Geschichtskabinett zusammengestellt.

Im Museum: Exponate aus alten Apotheken (l.) und Objekte hinter Glas.

Göttingen. Münzsammlungen, Mammutzahn, Spielzeug, Sonnenuhr und Karzertür öffnen einen Blick hinter die Kulissen und lassen die Geschichte Göttingens lebendig werden. An Kindergruppen und Schulklassen richtet sich ein museumspädagogisches Angebot. Mittwochs, donnerstags oder nach Vereinbarung wird für Kindergartenkinder und Grundschüler das Programm „Lola und der Teddy“ auf die Beine gestellt. Von 10 bis 11.30 Uhr bekommen die Kinder eine Führung durch das Geschichtskabinett und die alte Posthalterei.

Dabei werden Fragen beantwortet wie: „Wieso wird etwas ausgestellt?“ oder „Wann wird etwas ins Museum aufgenommen?“. Der historische Alltag wird lebendig gemacht. Schulklassen können ebenfalls Mittwochs, Donnerstags oder nach Vereinbarung in die Göttinger Geschichte eintauchen. Aufgaben des Museums am Ritterplan und stadtgeschichtliche Themenschwerpunkte werden jeweils von 10 bis 11.30 Uhr bei einem Rundgang erarbeitet. Überdies bietet das Museum eine Familienführung an.

Eröffnet wird die Sonderausstellung am Donnerstag, 6. September. Um 17 Uhr ist die Einführung „Komm in unsere Museumswerkstatt“ geplant. Am Sonntag, 7. Oktober, wird von 14.30 bis 16.30 Uhr unter dem Titel „Talkumpuder, Form und Zange“ das alte Handwerk des Zinngießers vorgestellt. Am Sonntag, 4. November, steht das Programm „Mörser, Waage, Kräuter und Co“ an. Von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geht es um die Arbeitswelt alter Apotheken. Zu erfahren ist wissenswertes über Heilpflanzen und Tinkturen.  Der Sonntag, 2. Dezember, steht unter dem Motto „Prägen und Punzieren“. Es werden von 14.30 bis 16.30 Uhr die Geschichte der Münzherstellung und die entsprechenden Techniken unterrichtet.

Informationen: beim Städtischen Museum unter Telefon 05 51 / 400 28 43.

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