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Erste Flüchtlinge ziehen in ehemaliges IWF in Göttingen ein

Küchen und Sanitärräume so gut wie fertig Erste Flüchtlinge ziehen in ehemaliges IWF in Göttingen ein

Die ersten Flüchtlinge ziehen in das ehemalige Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) am Nonnenstieg ein. Die neuen Bewohner werden am Dienstag, 3. November, erwartet. Das bestätigt die kommissarische Leiterin der Unterkunft, Conny Hiller.

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Conny Hiller, Leiterin der Flüchtlingsunterkunft, in einem der Zimmer.

Quelle: Fuhrmann

Göttingen. Die bis zu 20 Flüchtlinge seien der Stadt vom Land zugewiesen worden und reisten aus Oldenburg an, sagte Hiller. Darunter befänden sich auch Frauen und Kinder. „Darüber bin ich sehr glücklich, weil das eine schöne Atmosphäre schafft“, sagt Hiller.

Im IWF sollen in den nächsten Wochen und Monaten bis zu 150 Flüchtlinge untergebracht werden. Die Stadt hat die Gebäude von der EBR Projektentwicklung GmbH gemietet. Den Betrieb der Unterkunft übernimmt die Bonveno gGmbH von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Rotem Kreuz und Paritätischem Wohlfahrtsverband, die auch schon die Unterkunft auf den Zietenterrassen betreut.

Anders als auf den Zietenterrassen gibt es im IWF keine kompletten Appartements mit Küche und Sanitärbereich, sondern Gemeinschftssanitärräume, Gemeinschaftsküchen und Gemeinschaftsesszimmer. Die Küchen und Sanitärräume seien so gut wie fertig, die meisten Zimmer auch, sagt Hiller. Die sogenannten Starterpakete für die neuen Bewohner lägen bereit. Sie bestehen aus zwei Tellern, einem Becher, einem Glas, Besteck und einem Pfannenrührer. Dazu gibt es Bettwäsche und Handtücher. Benötigt würden dringend noch große Kochtöpfe, sagt Hiller. Diese wie auch Plastikvorratsschalen könnten auch direkt in der Unterkunft abgegeben werden.

Zum Team gehören neben Hiller die Betreuer Jawed Yazdani, Naoual Ghafari, Hausmeister Uwe Schmidt und mit zehn Wochenstunden Yana Breindl, die die Ehrenamtlichen koordinieren und betreuen soll. Die Ehrenamtlichen haben ein Büro im Hauptgebäude zur Verfügung gestellt bekommen. Sie wollen laut Hiller unter anderem regelmäßig ein Treffen für Bewohner und Nachbarn ausrichten.

Zudem haben sich drei Ärztinnen ehrenamtlich bereit erklärt, die Flüchtlinge medizinisch durchzuchecken. Dafür gibt es sogar ein spezielles Arztzimmer. In zwei Räumen wird direkt in der Unterkunft zudem Deutschunterricht angeboten.

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