Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Erste Pläne für die Pfalz-Grona-Breite

Anwohner plädieren für Parkplätze und Grünflächen Erste Pläne für die Pfalz-Grona-Breite

Die Pfalz-Grona-Breite in der Weststadt soll neu gestaltet werden. Am Dienstagabend hat Heinz Mazur von dem beauftragten Planungsbüro Anwohnern und Eigentümern im Kulturzentrum Musa erste Konzeptskizzen vorgestellt.

Voriger Artikel
Abenteurer im Kino
Nächster Artikel
Todesrad, Motorradkugel und andere „Highlights“

Kein seltener Anblick in der Weststadt: eine verwaiste Ladenzeile in der Pfalz-Grona-Breite.

Quelle: Heller

Göttingen. Schnell nahm die Diskussion Fahrt auf. Auf Gegenwind stieß vor allem die Idee der Planer, Teile der vorhandenen Grünflächen in den Höfen der Gebäude zu Parkflächen umzugestalten. Diverse Engstellen durch parkende Autos führten derzeit zu Verkehrbehinderungen, vor allem für die Busse der Göttinger Verkehrsbetriebe, meinte Mazur.

Die Busse „müssen aufeinander warten“ und ein „sehr unruhiges Fahrverhalten ist die Folge“, sagte der Diplom-Ingenieur und erklärte, dass eine Verbesserung der Verkehrsbedingungen unweigerlich mit einer Verminderung der Stellplätze im Straßenbereich einhergehe. Henning Schreiber, Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft Göttingen, brachte das Stimmungsbild der Anwohner auf den Punkt: „Man möchte eine verkehrsberuhigte Straße haben und man möchte keine Parkplätze in seinem Vorgarten.“ Einigkeit herrschte hingegen bei der Forderung nach besseren Möglichkeiten die Straße zu überqueren.

„Den Leuten in der Weststadt liegt ihr Stadtteil am Herzen

Im Unterausschuss zur Sanierung soll im Oktober im Weststadtzentrum die Neugestaltung der Pfalz-Grona-Breite erneut aufgegriffen werden. „Den Leuten in der Weststadt liegt ihr Stadtteil am Herzen“, dies sei an diesem Abend deutlich geworden, sagte Klaus Habermann-Niesse, Moderator und Geschäftsführer von „plan zwei“ Stadtplanung und Architektur. Eine bestimmtes Rahmenbudget gebe es für das neue Verkehrskonzept noch nicht, aber „es stehen Mittel aus der Städtebauförderung zur Verfügung“, sagte Stadtbaurat Thomas Dienberg. yah

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis