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Erste Pläne für mehr Lebensqualität umgesetzt

Nahmobilitätskonzept für Göttingen Erste Pläne für mehr Lebensqualität umgesetzt

Durch die Verbesserung der wichtigsten Fuß- und Radwegeführungen sollen die Göttinger Südstadt als Modellstadtteil aufgewertet und die dortige Lebensqualität verbessert werden. Jetzt laufen dort erste Aktionen an, teilt die Stadtverwaltung mit.

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Am Windausweg gibt es immer wieder Verwirrung wegen des Weges entlang der neuen Wohnhäuser.

Quelle: AFU

Göttingen. Im September gab es eine erste öffentliche Bürgerbeteiligung. Während eines Spaziergangs konnten Bürger Anregungen einbringen und auf Probleme hinweisen. Darauf fußend wurden nun erste Dinge umgesetzt.

Dazu gehört neben der Aufstellung einer barrierefrei zugänglichen Bank am Leineufer und der Schaffung von Sitzmöglichkeiten am Neuen Rathaus auch die Verbesserung der Radverkehrsführung am Windausweg, so die Verwaltung.

Am Windausweg gibt es immer wieder Verwirrung wegen des Weges entlang der neuen Wohnhäuser. Radfahrer nutzen diesen häufig, obwohl es ein Fußgängerweg ist, das Radfahren dort also verboten ist. Dabei kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, wie Anwohner beklagen.

Nun gebe es für Radfahrer mehr Information über die dort bestehende Regelung, erklärt Verwaltungssprecher Detlef Johannson. So seien Radverkehrspiktogramme auf die Fahrbahn gemalt worden. Zudem sei der Gehweg nun mit Schildern ausdrücklich als solcher gekennzeichnet. "Wer beim Radfahren nicht träumt, kann eigentlich keinem Missverständnis mehr unterliegen", sagt Johannson. Bei einem Besuch am Donnerstag vor Ort zeigte sich allerdings schnell, dass der Fußgängerweg auch weiterhin rege von Radfahrern genutzt wir

Die nächste Bürgerbeteiligung kündigt die Stadtverwaltung unterdessen für den 30. März an. Dann sollen das Konzept und weitere Lösungsvorschläge vorgestellt und diskutiert werden.

Das Nahmobilitätskonzept ist Teil des Klimaplans Verkehrsentwicklung. In diesem werden Handlungsansätze und Aktionen für eine klimaschonende Mobilität aufgezeigt, um die verkehrsbedingten CO2-Immissionen in Zukunft deutlich zu reduzieren, so die Verwaltung. Der Plan wurde im Januar 2015 vom Rat der Stadt verabschiedet. Vom niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz wurde er für seine fortschrittlichen Leitziele und Initialprojekte ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter www.goettingen.de/nahmobilitaet und www.goettingen.de/klimaplanverkehr

 

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