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Erste Schilder für Tempo 30 in Göttingen

Weniger Lärm durch langsamere Fahrt auf Hauptstraßen Erste Schilder für Tempo 30 in Göttingen

Die ersten Schilder gegen nächtliche Raser auf Göttinger Hauptstraßen sind am Montag aufgestellt worden, auch wenn sie offiziell erst ab Freitag gelten. Dann dürfen Autos, Lkw und Motorräder auf einigen Göttinger Hauptstraßen nachts zwischen 22 und 6 Uhr nur noch maximal 30 Kilometer pro Stunde fahren.

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Langsam fahren für mehr Ruhe: An der Reinhäuser Landstraße werden die ersten Schilder aufgestellt.

Quelle: Heller

Göttingen. Tempo-30-Zonen und -Abschnitte gibt es bisher nur in verkehrsärmeren Wohnvierteln oder an gefährlichen Abschnitten und Baustellen.

Das neue Projekt ist Teil eines Aktionsplans, mit dem Rat und Verwaltung den Lärm in der Stadt reduzieren wollen. Auch wenn jetzt bereits die Schilder aufgestellt werden, gelte die neue Regelung erst ab Freitag, 21. November, versicherte am Montag Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

„Gegen Tempo 30 in Göttingen“

Betroffen sind (teilweise nur in kürzeren Abschnitten) die Reinhäuser Landstraße, Stettiner Straße, Königsallee, Jheringstraße, Von-Ossietzy-Straße, Geismar Landstraße/Hauptstraße in Geismar und der Kreuzbergring.

Gegen die Begrenzung auf Hauptstraßen gibt es viel Protest in Form von Leserbriefen und Einträgen in Internetforen. Einen Aufruf „Gegen Tempo 30 in Göttingen“ auf der Seite „Open Petition“ haben bis Montagabend 1132 Teilnehmer unterstützt, darunter 710 Göttinger.

Die ersten Schilder gegen nächtliche Raser auf Göttinger Hauptstraßen sind aufgestellt worden. © Heller

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