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Erster Bohrkopf für Göttinger Klinikkanal angeliefert und getauft

„Alena“ bohrt im Untergrund Erster Bohrkopf für Göttinger Klinikkanal angeliefert und getauft

Es sieht nach gutem Gelingen aus: Der erste Bohrkopf für den neuen Regenwasserkanal des Uni-Klinikums ist getauft worden. Professionell zertrümmerte Gänseliesel Alena Koch die Sektflasche an dem tonnenschweren Trumm gleich beim ersten Schwung.

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Gleich beim ersten Mal und mit dem richtigen Schwung zertrümmert Taufpatin und Gänseliesel Alena Koch die Sektflasche am Bohrkopf.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Bohrkopf „Alena“ hat einen Außendurchmesser von 160 Zentimetern und wird einen Kanal mit einem Durchmesser von 140 Zentimetern von der Abwasser-Verteilstelle nordwestlich des Klinikum-Westeingangs in Richtung Klinikgebäude bohren.

Der Hauptkanal Richtung Westen muss größer sein, erklärt Projektleiter Ralph Küsters von der italienischen Spezialfirma ICOP SPA. Dafür wird bald ein Bohrkopf mit einem Außendurchmesser von 250 Zentimetern geliefert, der einen Kanal mit 200 Zentimeter Durchmesser bohren kann. Für einen anderen Teilbereich wird außerdem ein 220-Zentimeter-Bohrkopf für einen 180-Zentimeter-Kanal benötigt. Auch sie sollen noch getauft werden.

Die Köpfe sind Kernstück einer etwa 70 Tonnen schweren Tunnelbohrmaschine, die sich mit 50 Zentimetern pro Stunde durch den Untergrund arbeitet. Gut zwei Meter lange Rohrsegmente werden automatisch nachgeführt. Nur an einzelnen Punkten müssen Bohrgerät und Rohrteile von oben abgesenkt werden. Alles andere geschieht unterirdisch und ferngesteuert in einer Tiefe zwischen zehn und 13 Metern.

Der Regenwasserkanal wird gut 1200 Meter lang sein und nach Westen zum bereits fertigen Entwässerungskanal des Güterverkehrszentrums führen, erklärt Detlef Benezé, Bauprojektleiter des Klinikums. Im Sommer 2015 soll der Kanal fertig sein. Kosten: gut 14 Millionen Euro.

Es sieht nach gutem Gelingen aus: Der erste Bohrkopf für den neuen Regenwasserkanal des Uni-Klinikums ist gestern getauft worden. © Pförtner

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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