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Erster Jahresempfang des Landkreises Göttingen

Haushalt genehmigt, Autobahnkonferenz Erster Jahresempfang des Landkreises Göttingen

Es ist eine Premiere: Zum ersten Mal hat es einen Jahresempfang des Landkreises Göttingen gegeben. Dabei konnte Reuter gleich eine gute Nachricht präsentieren: Die Genehmigung des Landes für den Kreis-Haushalt dieses Jahres liegt vor – ohne Einschränkungen, ohne Anmerkungen.

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Landrat Bernhard Reuter (SPD) und Gäste beim Empfang des Landkreises Göttingen in der BBS II.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Er halte es für wichtig, sagte Landrat Bernhard Reuter (SPD) beim Empfang in der Cafeteria der BBS II, „dass der Landkreis sich mit seinen Aufgaben präsentiert, mit seinen Leistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Mit der neuen Haushaltslage ohne Liquiditätskredite und neue Schulden könne der Landkreis „ endlich wieder investieren“. Die Zeit der strukturellen Defizite sei vorbei.

Das sei für den Landkreis nicht selbstverständlich, sagte Reuter: „Das verrät der Blick auf andere Landkreise und auch auf die Vorjahre beim Landkreis Göttingen.“ Seit 1996 habe der Landkreis mit einer einzigen Ausnahme Sparhaushalte vorlegen müssen.

Jetzt gebe es neue Möglichkeiten, so Reuter: „Wir modernisieren Schulgebäude, bauen Straßen aus und planen den Breitbandausbau.“ In nächster Zeit werde es zudem eine Autobahnkonferenz geben, mit Unterstützung von Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD), so Reuter. „Die Situation auf dem Streckenabschnitt südlich von Göttingen ist unhaltbar.

Die Unfälle häufen sich, Menschen werden verletzt oder sterben. So kann es nicht weitergehen.“

Die geplante und weitgehend beschlossene Fusion helfe dabei, die Finanzen zu konsolidieren – auch wegen der Entschuldungshilfe: „35,6 Millionen Euro gingen am 2. Januar auf dem Konto des Landkreises 2014 ein.“
Trotz der sich konsolidierenden Finanzen gebe es Probleme, erklärte Reuter.

Das „aktuell drängendste Problem: Die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen.“ Bund und Land müssten den Kommunen die notwendigen Mittel bereitstellen: „Hier fehlt viel Geld.“

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