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Erster Schultag mit neuem Busliniennetz in Göttingen

Ganz großes Chaos ausgeblieben Erster Schultag mit neuem Busliniennetz in Göttingen

Viele hatten ein großes Chaos am ersten Schultag mit dem neuen Busliniennetz in Göttingen befürchtet. Doch dieses ist ausgeblieben. Dennoch haben sich kleinere Schwächen gezeigt.

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Erster Schultag mit dem neuen Busliniennetz in Göttingen

Quelle: Eichner-Ramm

Göttingen. Ein Bus nach dem anderen fuhr den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an. An den Bussteigen drängten sich vorwiegend Schüler und Pendler.

Es ging zu, wie im Taubenschlag.  Das neue Liniennetz der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) sieht planmäßig vor, dass die meisten Busse vor 8 Uhr zum Bahnhof fahren. Und genau da wurde vor allem zwischen 7.15 und 7.45 Uhr ein Problem offenbar, das die Planer so nicht bedacht hatten.

Zu viele Busse hielten an den Bussteigen A und B an der Berliner Straße sowie C und D, so dass einer gar mit dem Heck in die Berliner Straße hin-einragte und zwei weitere auf Einfahrt zum ZOB warten mussten.

„Nicht jeder Anschluss hat geklappt“

GöVB-Sprecherin Stephanie Gallinat-Mecke räumt Anlaufschwierigkeiten ein. „Nicht jeder Anschluss hat geklappt“, sagt sie. Das lag am Montagmorgen vor allem an Verspätungen der Fahrzeuge. Die Folge: Busse, die eigentlich längst nicht mehr am ZOB hätten stehen sollen, blockierten den Bussteig für nachfolgende Fahrzeuge.

Grund für die Verspätungen waren nach Aussage von Gallinat-Mecke stockender Verkehr auf der Kasseler Landstraße aufgrund der Baustelle und die Sperrung der Godehardstraße, weshalb einige Linien Umleitungen fahren mussten.

Um den Fahrgästen bei Orientierungsschwierigkeiten beiseite zu stehen, hatte die GöVB – wie schon vor einer Woche zur Einführung des neuen Liniennetzes – gut sichtbar einen Infobus und neun Mitarbeiter am ZOB postiert. Sie beantworteten Fragen zu Linien und Anschlüssen. Das wurde am Montagmorgen reichlich genutzt.

Andere hatten sich vorweg bereits schlau gemacht und wussten, mit welchem Bus sie zu ihrer Schule kommen. Auch am Dienstag und Mittwoch stehen die GöVB-Mitarbeiter noch einmal am ZOB für Auskünfte bereit. Gallinat-Mecke empfiehlt darüber hinaus, sich bei Fragen zum neuen Liniennetz ans Kundenzentrum, Markt 3, zu wenden oder die Telefonhotline unter 05 51 / 38 44 44 44 anzurufen.

„Ich finde es etwas umständlich“

„Kein Problem“, meinte eine Mutter, die ihren Sohn am Montagmorgen zum ZOB begleitete, um sicherzugehen, dass er in den richtigen Bus in Richtung Waldorfschule steigt. Eine Schülerin aus Grone-Süd sagte, sie habe sich vorab herausgesucht, mit welchen Bussen sie fahren muss. Sie gehe auf das Otto-Hahn-Gymnasium, „aber da fährt zurzeit sowieso kein Bus“.

„Ich finde es etwas umständlich“, sagte ein Junge, der schon mit dem Zug aus Northeim nach Göttingen gekommen war. Am ZOB müsse er, wie vor Einführung des neuen Liniennetzes auch, umsteigen, um in die Montessorischule zu kommen. „Aber das ist schon knapp.“

„Gerade weg“, stellte eine Schülerin aus Reinhausen fest, die den Bus der Linie 50 in Richtung Theodor-Heuss-Gymnasium verpasste. „Ist aber kein Problem“, sagte sie, „denn die 80 fährt ja alle drei Minuten“.
Etwas Verwirrung herrschte bei zwei Mädchen, denen der Busfahrer der Linie 91 gesagt hatte, er würde nicht zum Albaniplatz fahren. Am Info-Bus fragten sie um Rat, und eine GöVB-Mitarbeiterin geleitete sie zum E71er-Bus.

Erster Schultag mit neuem Busliniennetz in Göttingen. © Eichner-Ramm

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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