Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Erstes Gespräch zum Göttinger Sartorius-Quartier

Wohnen und arbeiten Erstes Gespräch zum Göttinger Sartorius-Quartier

Die vier Göttinger großen Wohnungsvermieter haben ihr Interesse bereits bekundet. Nach Auskunft von Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentwerkes, habe es bereits ein erstes Gespräch zwischen der Sartorius-Geschäftsführung und Vertretern von Studentenwerk, Wohnungsbaugesellschaft, Wohnungsgenossenschaft und Volksheimstätte gegeben.

Voriger Artikel
Großes Lob für Sonderprüfer aus Göttingen und Braunschweig
Nächster Artikel
Unerwartete Erfolgsgeschichte: Jugendhilfe Süd-Niedersachsen

Die vier Göttinger großen Wohnungsvermieter haben ihr Interesse bereits bekundet.

Quelle: Heller

Göttingen. Ihr Ziel: Auf dem zwei Hektar großen Sartorius-Gelände zwischen Daimler-, Anna-, Arndt- und Weender Landstraße Wohnungen anzubieten. Nach Vorstellungen von Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzende der Sartorius AG, soll knapp die Hälfte des Areals für Wohnen genutzt werden. Die andere Hälfte für Bildungseinrichtungen, Gastronomie und kleine Firmen. Stadtbaurat Thomas Dienberg sieht darin die Chance, „Arbeit und Wohnen zusammenzubringen“. Sartorius will den Standort bis 2018 nach Grone verlagern.

Neben der Entwicklung des Sartorius-Quartiers hat Göttingen einen Antrag auf Städtebauförderung für das Sanierungsgebiet Nordstadt zwischen Liebrecht- und Daimlerstraße im Norden, Christophorusweg und Robert-Koch-Straße im Osten, dem Kreuzbergring und Bartholomäusfriedhof im Süden und Bahntrasse im Westen gestellt. Mehr als 14 Millionen Euro sollen investiert werden.

Sowohl Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) als auch die Piraten widersprachen der Kritik von CDU und FDP, dass eine mögliche Nutzung von Landes- und Bundeszuschüssen für die Entwicklung der Nordstadt eine Verschwendung von Steuermitteln sei. „Wer die Stadt umbauen möchte, braucht Städtebauförderung“, machte Köhler bei der Informationsveranstaltung deutlich.

Die Verwendung von Fördermittel sei hier gerechtfertigt, betonen die Piraten. Damit könne „städtebaulich eine höhere Qualität im Sartorius-Quartier“ erreicht werden. Wie viele Anwesenden bei der Veranstaltung lobt auch der baupolitische Sprecher der Piraten, Francisco Welter-Schultes, die von Sartorius und Stadtverwaltung eingeleitete „frühzeitige Bürgerbeteiligung“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Thema des Tages: Steinträume aus der Toskana