Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Erstes Tauffest auf der Göttinger Schillerwiese

21 Kinder Erstes Tauffest auf der Göttinger Schillerwiese

Premiere auf der Schillerwiese: Zum ersten Mal haben die drei Göttinger evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Stephanus, Kreuz und St. Martin gemeinsam einen Taufgottesdienst unter freiem Himmel veranstaltet. 

Voriger Artikel
Göttingens Spanier wollen wählen
Nächster Artikel
Motorradfahrer stürzt bei Osterode

Insgesamt 21 Kinder wurden auf der Göttinger Schillerwiese getauft.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. 21 Kinder zwischen bis 14 Jahren haben die Pastoren Simone Liedtke, Gerhard Weber, Adelheid Ruck-Schröder, Dörte Keske und Detlef Lönneker am Pfingstsonntag an vier Taufbecken getauft, die am Pavillon auf der Schillerwiese aufgebaut waren. Mehr als 300 Eltern, Familienangehörige, Paten und Gäste nahmen daran teil.

 

"Wir feiern die Taufe, weil Jesus uns dazu aufgerufen hat", sagte Keske. So habe es Jesus seinen Jüngern aufgetragen, "alle Völker zu Jüngern zumachen". Das Lied "Ins Wasser fällt ein Stein" erzählt wie ein kleiner Stein weite Kreise ziehen kann.

 

Unter dem aufgestellten Holzkreuz erinnerte Weber an die Symbolik des Kreuzes. Der senkrechte Balken zeige, dass der Mensch mit beiden Beinen auf dem Boden stehe und sein Kopf in den Himmel zeige und Kontakt mit Gott suche. Der waagerechte Balken zeige, dass die Menschen untereinander Verbindung suchten.

 

"Möchtet ihr ein Mitglied der christlichen Gemeinde werden?", fragte Ruck-Schröder die Taufkinder. "Ja mit Gottes Hilfe", antworteten sie im Chor. In einer gemeinsamen Prozession schöpften sie mit einem Becher das "klare, reine" Wasser aus dem Bach an der Schillerwiese für die Taufbecken. "Das Wasserschöpfen ist ein besonderer Akt", sagte Lönneker. "Und ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils", heiße es dazu im Buch Jesaja. Das hebräische Lied "Usch'awtem majim", das die Taufgäste gemeinsam auf Hebräisch sangen, erzählte davon.

 

Für den Taufgottesdienst habe man zuvor nach Abgleich in den Kirchengemeinden vorliegenden Daten gezielt die Eltern von mehr als 600 Kindern angeschrieben, sagte Lönneker. Die Reaktionen seien durchweg positiv gewesen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsdeko in Göttingen und Umgebung