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Erweiterung Kaufpark-Kreuzung „nicht ausreichend“

Ortsrat Grone Erweiterung Kaufpark-Kreuzung „nicht ausreichend“

Der Ortsrat Grone kritisiert die Pläne der Stadt zum Ausbau der Kaufpark-Kreuzung. Sie gehen ihm nicht weit genug.

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Streit um geplanten Ausbau: Kaufpark-Kreuzung mit Kasseler Landstraße, Otto-Brenner-Straße und Siekhöhenalee.

Quelle: Pförtner

„Das ist Schrott. Das reicht vorne und hinten nicht“, schimpfte Rainer Skibbe (CDU). Im Ortsrat befassten sich die Politiker mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan des Verkehrsknotens Bundesstraße 3, Otto-Brenner-Straße, Siekhöhenallee. Viel zu schmal sei die geplante Erweiterung, erregte sich Skibbe. Die Stadt müsse sie erheblich mehr verbreitern.

Auch Wolfgang Thielbörger (FDP) zeigte sich unzufrieden mit dem ersten Entwurf. Er sprach von „Flickwerk“. Der Verkehr auf der Siekhöhenallee werde in absehbarer Zeit durch das geplante Gewerbegebiet jenseits der ICE-Trasse, durch die Autobahnabfahrt Mengershausen und die Göttinger Südspange erheblich zunehmen. All das finde im Aufstellungsbeschluss nicht ausreichend Berücksichtigung. 

„Die Stadt beginnt doch erst zu planen“, versuchte Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD) die Gemüter zu beruhigen. Es handle sich bei der vorgelegten Skizze um „einen groben Umriss“. Der Ortsrat werde sich noch zweimal mit den Plänen befassen, bevor es zur endgültigen Entscheidung komme. Auch SPD-Fraktionschef Bernd Grunwald forderte dazu auf, erst einmal zuzustimmen. „Die Kreuzung muss ausgebaut werden“, argumentierte er. Eine Ablehnung würde die Arbeiten nur verzögern.

Einig waren sich die Mehrheitsfraktion SPD und die Opposition darüber, dass trotz beschleunigten Genehmigungsverfahrens, das von der Stadt bevorzugt wird, Ausgleichmaßnahmen erfolgen müssen. Die Straßenerweiterung wird auch einen Teil jenes Gebietes umfassen, wo sich das Regenrückhaltebecken des Kaufparks befindet. Was dort an Natur verloren gehe, müsse anderswo geschaffen werden, so die Ortsratsmitglieder. 

Von Michael Brakemeier

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