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Erwerbstätige in der Region Göttingen länger krank

Statistik der Barmer Erwerbstätige in der Region Göttingen länger krank

Auch im Jahr 2014 waren Bürger in Stadt und Landkreis Göttingen länger krankgeschrieben als der Durchschnitts-Deutsche. Das weist der aktuelle Gesundheitsreport der Barmer GEK Ersatzkasse aus.

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Quelle: dpa

Göttingen. Im vergangenen Jahr war jeder Erwerbstätige in Stadt und Landkreis Göttingen statistisch betrachtet 17,6 Tage (2012: 17,7 Tage) krank geschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 5,0 Prozent, heißt es im Gesundheitsreport der Barmer. In Niedersachsen hingegen waren Erwerbstätige durchschnittlich 16,9 Tage (wie 2012) arbeitsunfähig. Eine Arbeitsunfähigkeitsmeldung im Bund dauerte im Schnitt 17,1 Tage (2012: 17,0).

 
Der Gesundheitsreport liefert auch einen Blick auf die vier ärztlichen Hauptdiagnosen für Arbeitsunfähigkeiten. Psychische und Verhaltensstörungen gab es in Göttingen 3,0 Prozent weniger als im Bund, was insgesamt 3,1 Krankheitstagen je erwerbstätigem Versicherten entspricht. Krankheiten des Atmungssystems hingegen wurden 5,9 Prozent mehr diagnostiziert. Sie machen 2,2 Krankheitstage aus. Bei Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems lag Göttingen 10,1 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Hier kamen 4,5 Fehltage zusammen. Bei Verletzungen, Vergiftungen und bestimmten anderen Folgen äußerer Umstände lag die Göttinger Quote um 2,4 Prozent höher als im Bund. Das macht 2,2 Krankheitstage aus.
Barmer-Regionalgeschäftsführer Oliver Hinberg weist darauf hin, dass auch das Klima am Arbeitsplatz unterschiedliche Auswirkungen haben dürfte: „Höhere Krankenstände können Folge eines schlechten Betriebsklimas oder allgemein hoher Belastungen am Arbeitsplatz sein. Zählt man Angst um die Erhaltung des Arbeitsplatzes als einen Aspekt des Betriebsklimas, kann ein negatives Betriebsklima jedoch auch zur Vermeidung von berechtigten Fehlzeiten führen.“ hein

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