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Es gibt einiges zu tun – Varloser packen an

Verschönerungsgruppe gegründet Es gibt einiges zu tun – Varloser packen an

Mit Gründung einer Verschönerungsgruppe in Varlosen gibt es jetzt in allen Ortschaften der Gemeinde Niemetal ehrenamtliche Helfer, die sich um das Erscheinungsbild ihrer Dörfer kümmern. Die Initiative dazu gab Gemeindedirektor Helgo Schröder zum Jahresbeginn.

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Fühlen sich dem Ort verpflichtet: Mitglieder der neu gegründeten Verschönerungsgruppe in Varlosen.

Quelle: be

Varlosen.  Zurzeit zählt die Varloser Verschönerungsgruppe 17 Männer und Frauen, sagt deren Sprecherin Virchinia Philipps-Bauer. Sie alle sind der Meinung, dass es in Varlosen viel zu tun gibt. Jetzt packen sie es an.

„Das Dach der Anschlagtafel ist marode“, nennt Klaus Kränzel ein Beispiel, während Ellen Schröder und Ulrike Palm-Pépin am Blumenbeet-Rondell auf dem Thie Unkraut zwischen den Stiefmütterchen hervorzupfen. Friedrich Federkeil ist gleich mit dem Aufsitzmäher angerückt, denn Rasenmähen zählt ebenfalls zu den Aufgaben, die sich die Gruppe selbst auferlegt hat. Einige Männer der Gruppe bringen nicht nur ihre Arbeitskraft ein, sondern stellen auch Werkzeug oder Maschinen.

„Wir haben einen Plan gemacht,“ erklärt Ursula Meier. Bei den Gruppentreffen wird gemeinsam entschieden, wer welche Arbeiten erledigt: Grünflächenpflege, Gosse fegen, Steine kärchern, gießen, pflanzen... die Arbeit geht den ehrenamtlichen Helfern nicht aus. „Jeder macht, was er kann, und wie er Zeit hat“, sagt Udo Nickel. Seit März ist die Varloser Verschönerungsgruppe – „alles Leute, die sich verpflichtet fühlen“, so Albin Schlott – bereits aktiv. Die Pflege des Thie stand dabei als eine der ersten Maßnahmen auf dem Plan.

„Das Dorf war in katastrophalem Zustand“, blickt Federkeil zurück. Ein Grund dafür: Der Gemeindearbeiter fiel über ein Jahr lang wegen Krankheit aus. Da seien viele Arbeiten liegengeblieben, erklärt Gemeindedirektor Schröder. Seine Beweggründe, in Varlosen Mitstreiter für eine Verschönerungsgruppe zu suchen, sei die gute Arbeit der bestehenden Vereine in Ellershausen und Imbsen sowie der Gruppe in Löwenhagen. Deren „Wirken“ sehe man in den Ortsteilen deutlich, lobt Schröder.

Die Arbeit der Verschönerungsvereine stelle nicht nur „eine spürbare Arbeitsentlastung“ dar, so Schröder, sondern wirke sich „durchaus auch finanziell positiv auf die Gemeinde aus“. Ehrenamtliches Engagement sei darüber hinaus gerade im Hinblick auf das Entschuldungshilfeprogramm der Samtgemeinde Dransfeld umso wichtiger, da die Verpflichtung bestehe, die freiwilligen Ausgaben zu begrenzen. „Ohne die ehrenamtliche Arbeit könnten viele Maßnahmen nicht oder nicht mehr umgesetzt werden“, betont Schröder.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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