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Ess-Kunst: Schüler rösten 841 Toastscheiben

Sonderausstellung im Brotmuseum Ess-Kunst: Schüler rösten 841 Toastscheiben

29 mal 29 sind 841 Toastscheiben. So viel Toast und noch etwas mehr haben Schüler der Wilhelm-Busch-Schule in Ebergötzen geröstet, und so viele Scheiben haben sie zu einem riesigen Toast zusammengesteckt.

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Nicht zum Anbeißen: Dominik, Thomas, Zoe, Nico und Niklas (von links) üben sich bei der „Eat-Art“.

Quelle: Vetter

Anlass ist die Sonderausstellung „Der Toaster – eine 100-jährige Erfolgsgeschichte“, die derzeit im Europäischen Brotmuseum in Ebergötzen gezeigt wird. In Anlehnung der „Eat Art“ (Ess-Kunst) à la Daniel Spoerri haben neun Viertklässler zur Eröffnung eine riesenhafte Scheibe Toast geschaffen.
Mit sieben Toastern und unzähligen Paketen Toastbrot begann die Aktion der Schüler. Das Brot in drei Sorten und darüber hinaus auch finanzielle Mittel hat Golden Toast dem Museum gespendet. Thomas, Niklas, Nico, Zoe, Dominik, Milena, Anna, Alex und Nils toasteten. Einige reichten die Brote an, Zoe fand es am besten, die fertigen Brote zum Auskühlen in Regale zu legen. Die ein oder andere Scheibe landete im Magen, bei 14 Scheiben lag später der Rekord.

Die ausgekühlten Scheiben wurden von den Schülern eine neben der anderen mit Stecknadeln an die dafür vorbereitete rote Wand geheftet, einige sogar mit „Künstler“-Initialen versehen. Einige Stunden später war nur noch eine kleine Freifläche übrig geblieben. „In luftiger Höhe geht der Meister dran“, sagte Schulleiter Volker Wenskat-Schmidt auf einer Leiter stehend, um die letzten Scheiben „anzunageln“, während Wilhelm Bruinjes und sein Team vom Brotmuseum die Brotkrümel aus den Regalen fegten.

Mit schnellen Pop-up-Toastern haben die Schüler die Brote geröstet. Klapp- und Wendetoaster, Einschub- und Flachbett-Toaster sowie die ganz modernen Modelle, die nicht nur Toast, sondern auch das Ei dazu zubereiten können, sind in der Ausstellung zum 100. „Geburtstag“ des Toasters noch bis zum 28. November ebenfalls zu sehen. Ein Großteil der besonderen Brotröster stammt aus der Sammlung des Münchener Toast-Enthusiasten Alfred Schwarz.

Das Brotmuseum ist dienstags bis Sonnabends von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, sonntags und feiertags von 9.30 bis 17.30 Uhr.

Von Ute Lawrenz

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