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Extraschicht statt Kurzarbeit

Kommentar zum Konjunkturpaket II Extraschicht statt Kurzarbeit

Nichts als Ärger hat das Konjunkturpaket II bisher den Rosdorfer Politikern eingebracht. Wo in der Wirtschaft derzeit die Kurzarbeit grassiert wie ein besonders tückischer Ableger der Schweinegrippe, mussten sie wie viele andere Kollegen Extraschichten einlegen. Denn gesicherte Informationen über Förderkriterien und Investitionszuschüsse sickerten nur langsam durch. Was an einem Tag galt, war am nächsten schon wieder null und nichtig. 

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Andreas Fuhrmann

Quelle: Hinzmann

Just in dieser vertrackten Situation wollten die Rosdorfer Politiker aber ganz besonders schnell sein, um so viel Geld wie möglich abzuschöpfen. Das ist keinesfalls verwerflich, führte aber bisweilen zu chaotischen Verhältnissen.

Daran mag es denn auch liegen, dass die Kunkels, Winters und Barkings angesichts ihrer unzähligen Sondersitzungen, geheimen Treffen und kurzfristig einberaumten Ausschüsse einen wichtigen Teil völlig vergessen haben: den Bürger. Denn auch der wartet auf Informationen. Die Politiker müssen sich daher wohl oder übel den Vorwurf gefallen lassen, wichtige Entscheidungen wie die Hort-Frage hinter verschlossenen Türen gefällt zu haben. Manch einer von ihnen hat dies sogar bewusst einkalkuliert.

Wenn der ganze Trubel um das Konjunkturpaket II vorüber ist, sollten sich die Rosdorfer Politiker vielleicht nicht sofort zurücklehnen, sondern eine weitere Extraschicht einlegen – und zwar diesmal in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Dann würde ihnen in Zukunft so mancher Ärger erspart bleiben.

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