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FC Grone wird Kirmes nicht ausrichten

Ortsrat Grone FC Grone wird Kirmes nicht ausrichten

Auf Anregung seines Mitglieds Wolfgang Thielbörger (FPD) hat der Ortsrat die Stadtverwaltung einstimmig dazu aufgefordert, sich beim Bundesministerium für Verkehr sowie der Deutschen Bahn dafür einzusetzen, den nachts von Güterzügen ausgehenden Lärm zu senken.

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FC Grone wird Kirmes in dieses Jahr nicht ausrichten

Göttingen. Thielbörger hatte berichtet, dass die Anwohner der Bahntrasse sowie Bewohner des Altdorfs sich vom Lärm belästigt fühlten und häufig nicht ungestört schlafen könnten.

Der altgediente Politiker wusste noch eine Anekdote aus dem Jahr 1982 beizusteuern: Damals, als der Lärmschutzwall zwischen Lütjen Feldsweg und Siekhöhe errichtet wurde, habe der damalige Vertreter der Bahn und spätere Göttinger Stadtbaurat Norbert Klein dazu geraten, den Wall nicht zu groß und gigantisch ausfallen zu lassen, weil ja nach 23 Uhr keine Züge mehr fahren würden.Renate Bank (SPD) kritisierte, dass die Groner Bürger und der Ortsrat von den zuständigen Stellen „seit Jahren vertröstet“ würden.

Dazu berichtete Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD), dass die Stadt „nicht weiter kommt“. Die Verwaltung habe sich schon mehrmals an die Bahn gewandt, diese habe aber keine Reaktion folgen lassen. Immerhin liegen mittlerweile Daten des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) vor, wie die Stadtverwaltung dem Tageblatt mitteilte.

Auf ihrer Grundlage lässt die Verwaltung nun einen Lärmaktionsplan Schiene erarbeiten, der bis Mitte des Jahres fertig sein soll.Keine guten Nachrichten hatte Sterr zum Thema Kirmes: der Vorsitzende des FC Grone, Rainer Skibbe, habe ihr mitgeteilt, dass der Verein die diesjährige Ausrichtung aus personellen Gründen nicht stemmen könne. Das heiße allerdings nicht, dass die Kirmes ausfalle, so Sterr weiter: „Wir suchen nach einer Lösung“.

Von Hauke Rudolph

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