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FDP Göttingen: Gestaffelte Anmeldetermine für Schulen "unfair"

Schuldezernent sieht eher Chance für unbefangene Neu-Anmeldung FDP Göttingen: Gestaffelte Anmeldetermine für Schulen "unfair"

Als "unlauteren" Versuch der Stadt Göttingen, "künstlich die Nachfrage für die Gesamtschulen zu schüren", kritisiert die Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes, Felicitas Oldenburg, das Anmeldeverfahren für jetzige Grundschulkinder an den Gesamtschulen und Gymnasien.

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FDP-Stadtverband Göttingen kritsiert das Anmeldeverfahren für jetzige Grundschulkinder an den Gesamtschulen und Gymnasien.

Quelle: dpa

Göttingen. Seit vielen Jahren (mit einer Ausnahme) können sich Viertklässler zunächst an den städtischen Gesamtschulen und an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Bovenden bewerben:

in diesem Jahr am 17. und 18. Juni. Die Anmeldetermine der anderen weiterführenden Schule, von denen in Göttingen nur die Gymnasien übrig geblieben sind, liegen knapp eine Woche später: am 24. und 25. Juni.
Mit dieser landesweit einmaligen Praxis fördere die Stadt gezielt und "unlauter" die Gesamtschulen und benachteilige die Gymnasien, protestiert Oldenburg in einer Pressemitteilung. Ein gemeinsamer Anmeldetermin für alle weiterführenden Schulen sei „ein zwingendes Gebot der Fairness". Ähnlich argumentierten in der Vergangenheit die Leiter der Göttinger Gymnasien.
Schuldezernent Siegfried Lieske (Grüne) sieht die zeitversetzten Anmeldetermine hingegen als Entgegenkommen und Service für die Kinder und ihre Eltern. Immer wieder müssten viele Kinder an den Göttinger Gesamtschulen abgewiesen werden, weil es nicht genug freie Plätze gibt. Vor diesem Hintergrund gebe es zum nächsten Schuljahr am Standort Weende eine neue und damit dritte IGS in der Stadt.
Durch die gestaffelten Termine hätten abgelehnten Schüler die Chance, sich an einem Gymnasium anzumelden, ohne als Nachrücker mit einer Zweitwahl-Bewerbung nach freien Plätzen an einem Gymnasium suchen zu müssten. Er gehe davon aus, dass dieses bewährte Verfahren auch in den kommenden Jahren eingesetzt werde, sagte Lieske.

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