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FDP: „Schmierentheater“

Neubesetzung der ZVSN-Geschäftsführung FDP: „Schmierentheater“

Der FDP-Stadtverband zeige sich entsetzt wegen der „mangelnden Einsicht“ von Landrat Bernhard Reuter (SPD) angesichts des von ihm „vollumfänglich eingeräumten geplanten Postenzuschanzens“ an grüne Bewerber für den Geschäftsführerposten des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN).

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Das teilte die FDP-Landratskandidatin und Stadtverbandsvorsitzende Felicitas Oldenburg mit. „Der Staat darf keinesfalls von der rotgrünen Mehrheit als Beute gesehen werden, indem Posten mit der Mehrheit der beteiligten Landkreise vor der Fusion einfach zugeschanzt werden sollen.“

Unterdessen forderte der Northeimer FDP-Kreisvorsitzende Christian Grascha die Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel, und die rot-grünen Vertreter in der ZVSN-Verbandsversammlung in einer Presseerklärung auf, das „Schmierentheater“ um die Besetzung des ZVSN-Geschäftsführerpostens nicht mit zu machen. Es könne nicht sein, dass rot-grüner Filz in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode am Ende über die Besetzung dieser wichtigen Stelle entscheidet, teilte Grascha mit.

Auch die Antifa Linke verurteilt in einer Pressemitteilung die Postenvereinbarung zwischen SPD und Grünen. Ähnliche Absprachen habe es während der CDU-Grünen-Koalition im Kreistag zuvor bereits gegeben. Dieser Filz müsse zerschlagen werden, so Patrick Humke.

Die Wählergemeinschaft Göttinger Linke amüsiert sich indes in einer Presseerklärung über die CDU, die sich über „politische Personalsüppchen“ bei der VHS und eine „rot-grüne Postenvereinbarung“ im Kreishaus beschwere. Diese Empörung kurz vor der Kommunalwahl sei „etwas dick aufgetragen“, teilte Gerd Nier mit. „Es wird ja gerade so getan, als ob die CDU - auch hier im Rahmen der kleinen kommunalpolitischen Pfründe - sich nie an so etwas beteiligt hätte.“

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