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Fachausschuss und Harster wollen Schulstandort halten

Für Schule im Dorf Fachausschuss und Harster wollen Schulstandort halten

Die Außenstelle Harste der Grundschule Lenglern soll bleiben. Das hat der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Heimatpflege in seiner Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Harste dem Gemeinderat empfohlen. Auch der Ortsrat bekräftigte das. Die Schule hingegen möchte aus pädagogischen Gründen alle Kinder in Lenglern unterrichten.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Harste. „Wir planen nicht, die Außenstelle Harste zu schließen“, stellte Elke Vetter für den Flecken Bovenden klar. Für die Konzentration auf den Standort Lenglern sprach sich aber die Schule aus. Denn statt der üblichen Zweizügigkeit wird es im neuen Schuljahr nur eine erste Klasse geben. Die solle laut Beschluss der Gesamtkonferenz in Lenglern eingeschult werden, berichtete Schulleiterin Heidi Daniels. Auch die vierte und dann einzige Klasse in Harste möchten die Lehrer in Lenglern unterrichten. Mit nur einem Standort ginge keine Fahr- und Planzeit mehr verloren, klassenübergreifende Veranstaltungen würden möglich.

Platz für die zusätzliche Klasse könnte im Musikraum eingeräumt werden. Als Grund dafür, dass die Räume in Harste nicht dringend erforderlich seien, nannte Daniels die sinkenden Schülerzahlen. Während die Schule in den 1990er Jahren rund 180 Schüler zählte, sind es jetzt nur noch 115 Kinder. In sieben Klassen sind sie verteilt, im nächsten Schuljahr werden es nur sechs sein.

„Wir brauchen die Außenstelle Harste“, sagte Vetter. Ein Anbau an die Schule in Lenglern sei mit rund 1,5 Millionen Euro zu teuer. Den brauche die Schule in Lenglern ohne Außenstelle Harste, sobald die Zweizügigkeit wieder zur Regel werde. Damit rechnet der Flecken schon ab der Einschulung 2016. Die neuen Harster Baugebiete könnten dem Dorf langfristig mehr Schulkinder bescheren, das erwarten Gemeinde und Harster. Zudem stärke eine Schule den Standort.

Mehr als 20 Zuhörer hatten die Debatte mitverfolgt. Das Ausschussvotum bekräftigte der Ortsrat, der im Anschluss an den Fachausschuss tagte.

Von Ute Lawrenz

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