Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Fähnchen für Hundehaufen am Göttinger Heisenberg-Platz

Haufenweise Ärger Fähnchen für Hundehaufen am Göttinger Heisenberg-Platz

Immer mal wieder ist der Heisenberg-Platz farbig beflaggt. Das allerdings nicht für ein Fest oder Vergleichbares, sondern auf die Hundehaufen auf der schön gelegenen Grünfläche aufmerksam zu machen.

Voriger Artikel
Proberäume der Göttinger Musa wieder geöffnet
Nächster Artikel
Zukunft der Göttinger Klingebiel-Zelle ungeklärt

Fähnchenwald am Werner-Heisenberg-Platz. „...noch ein nicht weggeräumter Hundehaufen“ lautet die Aufschrift.

Quelle: EF

Göttingen. Heisenberg-Anwohnerin und Tageblatt-Leserin Karla Ohlendorf-Cole ärgert sich sehr über die Hundehalter: „Der schöne Werner-Heisenberg-Platz wird mit Freude genutzt – nicht nur von Müttern mit Kleinkindern, größeren Mädchen und Jungen, Schülern der Arnoldischule und des Hainberggymnasiums, von Anwohnern und von Senioren aus den umliegenden Wohnanlagen sondern auch von Hunden.“ Die meisten Halter beseitigten zwar in Plastiktüten die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge, aber: „Es gibt aber leider auch Zeitgenossen, die das anscheinend für überflüssig halten.“

Seit gut zehn Tagen, sagt Ohlendorf-Cole, machten blaue Fähnchen, von Anwohnern hineingesteckt, auf die Verschmutzung aufmerksam. Dennoch „sind weitere ,Hinterlassenschaften‘ hinzugekommen. Wie kann man bloß dieser Unsitte Herr werden?“

So gut wie gar nicht, sagt Birgit Busse vom städtischen Fachdienst Grünflächen. Und das nicht nur auf dem Werner-Heisenberg-Platz: „Das ist in Göttingen ein grundsätzliches Problem.“ Als eines der schlimmsten Beispiele nennt Busse Grünflächen am Nonnenstieg. „Dort kommen wir auch mal auf 20 Haufen pro Quadratmeter“.

Es gehöre nicht zu den Pflichten der Stadt, die Haufen zu beseitigen, denn: Dann müssten wir einen neuen Bauhof aufmachen.“ Mit den Haufen auseinandersetzen müssten sich die Mitarbeiter ihres Fachdienstes hingegen schon, meint Busse. Dann nämlich, wenn die Rasenmähzeit beginnt und die Haufen durch die Mäher zusammen mit Böllerresten und anderem Abfall püriert würden – nicht gerade angenehm für die Bediensteten.

Anderswo gehen Verwaltungen härter gegen Hunde-Hinterlassenschaften vor. So drohte die Gemeinde Rosdorf Hundehaltern in verschiedenen Ortschaften Geldstrafen und sogar Haft an, sollten sich ihre Tiere auf öffentlichem Grund und Boden haufenweise verewigen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsdeko in Göttingen und Umgebung