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Fälschern und Kannibalen auf der Spur

Ausflugsführer stellt „Geheime Orte im Weserbergland“ vor Fälschern und Kannibalen auf der Spur

Der Journalist Wolfgang Braun hat sich für den neuen Band in der Reihe „Geheime Orte“ bei seinen Recherchen auf die Suche nach solchen im Weserbergland begeben.

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Das Cover des Ausflugsführers.

Quelle: EF

Göttingen. Auf sieben Touren geleitet er den Leser zu vergessenen, verborgenen und geheimen Orten im Weserbergland, das in diesem Falle von der Bramburg im Süden bis fast nach Bad Nenndorf im Norden reicht. Weniger die üblichen Sehenswürdigkeiten werden in dem 144-seitigen Ausflugsführer aufgeführt als vielmehr spannende Ziele, die zumeist nur ein kleiner Kreis von Eingeweihten kennt - geheime Orte eben. In sieben Kapiteln greift Braun kulturgeschichtliche Aspekte der Schauplätze auf und verpackt die Informationen in spannende wie gruselige Geschichten.

Da ist etwa von den Raubrittern die Rede, die auf der Bramburg bei Hann. Münden Schiffe auf der Oberweser überfielen. Was es mit den Fälschern der Hahnemühle im Dasseler Ortsteil Relliehausen auf sich hat, erfährt der Leser ebenso wieso die Rothesteinhöhle auf dem Ith-Kamm bei Holzen in der Nähe von Holzminden zum Ort kannibalistischer Kulte geworden ist. Auch möchte man sich nach der Lektüre des handlichen Buches sogleich zum Grab des Sklaven Antonio Congo begeben, der bei Ottenstein im Pyrmonter Land beigesetzt ist, und das Rätsel um ihn lösen. Wegbeschreibungen zu den beschrieenen versteckten Ausflugszielen finden sich ebenso in dem Buch wie Einkehrmöglichkeiten und eine Übersichtskarte und farbige Abbildungen. Das Format ist handlich und dank des Soft-Covers lässt er sich auch leicht in die Jackentasche stecken. be

Der Ausflugsführer „Geheime Orte im Weserbergland“ von Wolfgang Braun ist im Nicolai-Verlag erschienen. ISBN 978-3-89479-972-4, 144 Seiten, 12,95 Euro.

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