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Fahnen sind das Kulturgut der Vereine

Erlebnis Turnfest Fahnen sind das Kulturgut der Vereine

Samtstoff, bunte Wappen und viele Eichenblätter: Während des Erlebnisturnfests sind die Fahnen der teilnehmenden Vereine im Alten Rathaus in Göttingen ausgestellt. Teilweise haben sie mehr als 100 Jahre auf dem Buckel und sind wirklich schwer.

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Jedes Fahnenband steht für eine Turnfestteilnahme.

Quelle: Heller

Göttingen. Kunterbunt sind die rund 50 Fahnen im Alten Rathaus. Aus Samt und Brokat sind die bis zu 18 Kilogramm schweren Banner gefertigt, unter den kupfernen Kronen der Stangen hängen außerdem Fahnenbändchen - „eins für jedes Turnfest, an dem der Verein teilgenommen hat,“ erklärt Helga Maass.

Sie und andere Mitglieder des Turnkreises Osterode sind für die Fahnenausstellung im alten Rathaus verantwortlich - einerseits, weil die, wie Maass sagt, „unheimlich teuren“ Fahnen bewacht werden müssen. Andererseits, weil für sie die Fahnen zur Tradition der Turnvereine gehören: „Die will ich aufrecht erhalten.“

Meist enthalten die Fahnen neben dem jeweiligen Stadtwappen auch klassische Symbole der Turner: Eichenblätter, die an eine Zeit erinnern, als Turner nicht mit Medaillen sondern mit Eichenkränzen geehrt wurden. Auch der Wahlspruch „Frisch, fromm, fröhlich, frei“, die sogenannten „vier F“ der Turnernbewegung, ist häufig zu sehen.

Manche der Banner sind Maass zufolge älter als 150 Jahre, nicht wenige werden normalerweise unter Glas aufbewahrt. Doch die Ausstellung ist Maass wichtig, schließlich „sind die Fahnen das Kulturgut der Vereine“.

Von Christoph Höland

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