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Fahrraddemo des ADFC in Göttingen

Jugend-Fahrrad-Festival Fahrraddemo des ADFC in Göttingen

Mit einer Fahrrad-Demo haben etwa 80 Teilnehmer des Jugend-Fahrrad-Festivals des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) am Sonntag auf Probleme für den Radverkehr  in Göttingen und Deutschland aufmerksam gemacht.

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Mit einer Fahrrad-Demo haben etwa 80 Teilnehmer des Jugend-Fahrrad-Festivals des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) auf Probleme für den Radverkehr in Göttingen und Deutschland aufmerksam gemacht.

Quelle: Heller

Göttingen. Mit dabei waren der Schirmherr des Festivals, der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne), und Göttingens Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne).

Die Fahrrad-Demo begann Sonntagmorgen an der Jugendherberge am Habichtsweg 2 und endete mittags am Bahnhof. Wenzel und Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne) nahmen im Verlauf der Fahrrad-Demo die Wünsche, Anregungen und Forderungen der Teilnehmer hinsichtlich verkehrssicherer und nachhaltiger Mobilität von Radfahrern entgegen. Stopps wurden an der Zählstelle des E-Radschnellwegs an der Robert-Koch-Straße und am Neuen Rathaus eingelegt.

"Ich freue mich riesig, dass der ADFC Göttingen als Ziel seines Fahrrad-Festivals ausgesucht hat", sagte Wenzel vor dem Start der Fahrrad-Demo. "Göttingen ist eine fahrradfreundliche Stadt. Die Verantwortlichen sind massiv engagiert, die Voraussetzungen für den Radverkehr zu verbessern. Der E-Radschnellweg zum Beispiel zeigt: Wenn man optimale Bedingungen schafft, wird das auch angenommen. Aber auch in Göttingen kann man an vielen Stellen noch etwas verbessern." Das Fahrrad sei "das umweltfreundlichste Verkehrsmittel und die künftige Mobilität für unseren kleinen Planeten". Er selbst nutze das Rad vor allem für die kurzen Wege in der Stadt, erklärte Wenzel. Für die langen Strecken nutze er vornehmlich Bus und Bahn.

"Ich freue mich, dass so viele junge Leute hier sind und sich für die Idee engagieren, mehr Räder auf die Straße zu bringen", sagte Holefleisch. "Das ist auch mein Ziel für Göttingen. Wir wollen den Radverkehr fördern, auf allen Ebenen, das heißt auch, ihn sicherer zu machen. Wir müssen uns endlich von der Illusion verabschieden, dass Radfahrer auf einem Radweg auf dem Bürgersteig am sichersten sind." Daher arbeite der Rat der Stadt mit der Verwaltung an einem Radkonzept für Göttingen. Das Rad sei eben das umweltfreundlichste und günstigste Verkehrsmittel, so Holefleisch.

Zum dritte Jugend-Fahrrad-Festival waren rund 80 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren aus ganz Deutschland gekommen. Bis Sonntag drehte sich in der Jugendherberge und in der Innenstadt alles ums Rad. Mit dem Jugend-Fahrrad-Festival, das alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet wird, will der ADFC laut der Bundesvorsitzenden Sabine Kluth die Kinder und Jugendlichen "früh ans Rad heranführen". So würden sie das Rad künftig eher als alltägliche Mobilitätsform wählen.

Außerdem verbinde das Radfahren und stärke das Gemeinschaftsgefühl der Kinder und Jugendlichen. "Sie lernen, dass sie im Team am meisten erreichen können." So hätten auf den Radtouren nach Göttingen zum Beispiel ältere Teilnehmer den jüngeren geholfen.

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