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Fahrräder für Flüchtlinge in Göttingen

Spende von Bürgern Fahrräder für Flüchtlinge in Göttingen

Fahrräder für Flüchtlinge: Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Göttingen, Rainer Hald,  werden am Freitag, 14. August, die ersten 17 verkehrssicheren Fahrräder an in Göttingen lebende Flüchtlinge übergeben. Das teilt die Göttinger Stadtverwaltung mit.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Idee geht auf einen Antrag der SPD-Ratsfraktion zurück, der im Ausschuss für Soziales und Gesundheit der Stadt Göttingen Zustimmung und die Unterstützung der Stadtverwaltung fand. Umgesetzt wurde sie von der Beschäftigungsförderung Göttingen.

Die Fahrräder wurden von Göttinger Bürgern gespendet, anschließend  in der Fahrradwerkstatt der Beschäftigungsförderung repariert und verkehrssicher gemacht. Die Sparkasse Göttingen unterstützte das Projekt mit 2.000 Euro. So hätten auch "die für die Sicherheit notwendigen Neuteile" erworben werden können, so die Verwaltung. Damit künftig auch alle neuen Fahrradbesitzer sicher fahren, werden in Zusammenarbeit mit dem ADFC  Fahrradkurse angeboten.

Die ersten 17 fertiggestellten Fahrräder erhalten Flüchtlinge, die zunächst kommunale Sprachkurse besucht und anschließend die Möglichkeit genutzt haben, an beruflichen  Orientierungsangeboten und Praktika in Betrieben teilzunehmen, die über die Agentur für Arbeit finanziert werden. Sie müssen jetzt nicht mehr zu Fuß zu den Unternehmen gehen.

Aktivitäten wie diese seien Teil des Konzeptes „Willkommen in Göttingen“, das in aufeinander abgestimmten Modulen Flüchtlingen die sprachliche und berufliche Integration ermöglichen solle, so die Verwaltung. Mit den gespendeten Fahrrädern solle die Förderung der Mobilität erleichtert werden.

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