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Falscher Wasserwerker bestiehlt Göttingerin

Geld und Schmuck weg Falscher Wasserwerker bestiehlt Göttingerin

Zusammen mit einem unbekannten Komplizen hat ein Mann, der sich als Wasserwerker ausgab, einer 85 Jahre alten Göttingerin am Montagvormittag, 10. September, in der Unteren-Masch-Straße Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von mehreren tausend Euro gestohlen. Die Polizei gibt Tipps, wie solche Fälle zu vermeiden sind.

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Die Polizei rät älteren Menschen, keine Fremden in die Wohnung zu lassen.

Quelle: Surrey/HAZ Archiv (Symbolfoto)

Göttingen. Nach derzeitigen Ermittlungen hatte sich der  rund 1,85 bis 1,90 Meter große, kräftige Mann gegen 11 Uhr unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung der Frau verschafft. Vermutlich während er die Göttingerin ablenkte, konnte ein Komplize des angeblichen Wasserwerkers unbemerkt die Wohnung betreten, Geld und Schmuck an sich nehmen und anschließend flüchten. Unmittelbar danach verließ auch der Betrüger die Wohnung der 85-Jährigen.

Von dem etwa 40 Jahre alten Mann und seinem Helfer fehlt seitdem jede Spur.

Die Täterbeschreibung des "Wasserwerkers":  40 Jahre alt, etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß, kräftige Statur, dunkelbraunes Haar, südosteuropäisches Aussehen, bekleidet mit dunkler Weste, rotem Oberteil und Jeans, sprach deutsch mit Akzent. Zu seinem Komplizen liegen keine Angaben vor.

Sachdienliche Hinweise  nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-1013 entgegen.

Die Polizei Göttingen rät in diesem Zusammenhang insbesondere älteren Bürgern zu besonderem Misstrauen und empfiehlt:
  • Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung.
  • Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.
  • Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort, legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.
  • Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig (nach Druck, Foto und Stempel). Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus und ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu.
  • Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.
  • Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.
  • Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.

ots

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