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Falschgeld: In Göttingen 2014 schon 63 falsche Banknoten

Häufigste Blüte ist der blaue Zwanziger Falschgeld: In Göttingen 2014 schon 63 falsche Banknoten

Viele Geschenke lagen unter dem Weihnachtsbaum, darunter auch Briefumschläge mit blauen, braunen, vielleicht gar rosa Banknoten. So liebevoll verschenkte Scheine werden wohl echt sein. In der Hektik von Weihnachtseinkäufen und Umtausch werden aber auch einige Blüten den Besitzer gewechselt haben. Denn die Zahl gefälschter Geldscheine nimmt wieder zu – wenn auch kaum im Raum Göttingen.

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Vielfach gefälscht, selten geprüft: Die blaue 20-Euro-Note hat inzwischen den 50-Euro-Schein als häufigste Blüte abgelöst.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Gerade hat das Landeskriminalamt (LKA) in Hannover vor einer Trendwende gewarnt. Über Jahre nahm die Zahl nachgemachter Noten stetig ab. In diesem Jahr aber werden die Falsifikate landesweit wieder mehr.

Gar von einer Zunahme von rund 50 Prozent sprach LKA-Sprecher Frank Federau vor einigen Tagen gegenüber einer Presseagentur. Genaue Zahlen aber will das LKA nicht nennen. Diese bekannt zu geben behält sich Jahr für Jahr das Innenministerium vor – meist erst im März oder April. Dann werden die Zahlen für das ganze abgelaufene Jahr im Vergleich zu den Vorjahren genannt.

Das Göttinger Tageblatt aber nennt konkrete Zahlen: Bis Weihnachten sind in der Region 63 falsche Scheine festgestellt worden, davon mehr als die Hälfte 20-Euro-Blüten. 34 waren es genau. Dass dieser kleine blaue Schein so oft gefälscht wird, hat einen Grund: Er wird seltener überprüft, fällt also an der Kasse nicht so oft auf.

Die genauen Zahlen stammen von der Deutschen Bundesbank. In der Filiale Göttingen landen alle Falsifikate, die im Zahlungsverkehr des Zuständigkeitsbereichs auftauchen, das sind Südniederschsen und auch Teile Ostthüringens und Nordhessens. Das Aufkommen, so der Leiter der Filiale, Heinz Höfer, sei „also als gering zu bezeichnen“ und liege auf dem Niveau des Vorjahres.

Früher allerdings waren mehr falsche Fünfziger darunter; einst die meistgefälschte Note. 2014 waren es 13 Stück. 100- und 200-Euro-Scheine wurden in je fünf Fällen entdeckt. Aber auch Zehner (vier) und Fünfer (zwei) werden von Falschmünzern nachgemacht.  

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