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Falschmünzerin auch in Göttingen aktiv

12.000 Euro gefälschte 200-Euro-Banknoten in Umlauf gebracht Falschmünzerin auch in Göttingen aktiv

Eine 29 Jahre alte Frau ist in Wuppertal wegen Falschmünzerei angeklagt worden. Sie hat für fast 12.000 Euro gefälschte 200-Euro-Banknoten in Umlauf gebracht, wirft ihr die Staatsanwaltschaft Wuppertal vor. Eine dieser Blüten fiel auch in Göttingen auf.

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Die falschen Blüten fielen auch in Göttingen auf.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen/Wuppertal. Die Polizeipressestelle bestätigt ein entsprechendes Ermittlungeverfahren. Im September 2015 war in Südniedersachsen ein 200-Euro-Schein aus dem Verkehr gezogen worden. Er passte zu einer Serie von Blüten, die seit Oktober 2014 in Dresden und Leipzig, Hamburg und Tübingen sowie in zahlreichen Städten des Ruhrgebiets im Zahlungsverkehr angehalten wurden.

Die Ermittlungsakte wurde an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Die Göttinger reichten sie weiter an die Kollegen in Wuppertal, wo der Schwepunkt der Taten lag und wo die 29-Jährige jetzt wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung und Betruges angeklagt wurde.

Der Trick, mit dem sie die bei Kaufleuten ungeliebte große Banknote vielfach los wurde, obwohl sie jeweils nur für 25 bis 30 Euro eingekauft hatte, war simpel: Die Frau aus Wuppertal gab sich als ausländische Geschäftsfrau aus und versuchte, mit einer großen britischen Pfund-Note zu zahlen.

Nach einiger Diskussion waren die Kassierinnen meist  beruhigt, wenn dann doch noch ein 200-Euro-Schein vorgelegt wurde. So gelangte die Frau an echtes Wechselgeld. Als sie von der Polizei festgenommen wurde, hatte sie in ihrer präparierten Handtasche 20 gefälschte 200-Euro-Scheine und mehrere Tausend Euro echtes Geld.   

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