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Familie aus Göttingen abgeschoben

Unbemerkt Familie aus Göttingen abgeschoben

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen am Mittwoch eine Familie aus Göttingen abgeschoben. Nach Angaben des AK-Asyl mussten die sechs Mitglieder in den Kosovo ausreisen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die Göttinger Stadtverwaltung bestätigt die Abschiebung einer Familie – bestehend aus einem etwa 76-jährigen Großelternteil, zwei Erwachsen im Alter von 43 bis 54 Jahren und drei Jugendlichen (14 bis 20 Jahre). Hintergrund seien Beschlüsse des Verwaltungsgerichtes.

Für weitere Informationen verweist sie auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das BAMF wiederum verweist auf das niedersächsische Innenministerium. Dort ist nur ein Abschiebeflug ab Hannover im Auftrag des Bundes bekannt – zuständig sei die Landesaufnahmebehörde. Die war am Donnerstag nicht erreichbar.

Nach Angaben des Flüchtlingsrates Niedersachsen sollten am Mittwochmorgen 49 Personen aus Deutschland abgeschoben werden, 24 seien angetroffen und auf den Weg geschickt worden.

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