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Familienfreundlich?

Kommentar Familienfreundlich?

Bücher, Buskarten, Theater und Klassenfahrten – Schule ist teuer. Da kommt es bei vielen Familien auf jeden Euro an, wenn über eine Klassenfahrt diskutiert wird.

Die Jugendherberge in Göttingen kämpft mit ihren Preisen genauso wie Schwester-Häuser in anderen Uni-Städten um Gäste. Junge Gäste, die später vielleicht in Göttingen studieren wollen, Arbeit suchen oder ein Reiseziel mit ihren Kindern. Göttingen gibt sich familienfreundlich. Da passt eine Bettensteuer für die Jugendherberge gar nicht – zumal ähnliche Häuser verschont bleiben.

Und ob die Rechnung im Hotelbereich aufgeht, ist offen. Legen die Gastronomen die Steuer auf ihre Preise um, könnten Touristen und andere Gäste ausbleiben. Sie könnten alternativ Personal und Investitionen zurückschrauben. In allen Fällen hätte die Stadt mehr Nach- als Vorteile. Das wollen Dehoga & Co jetzt beweisen. Gelingt ihnen das nicht, ist die Stadt mit der Steuer finanziell wieder etwas besser gebettet.

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Pläne für Beherbergungssteuer konkreter

Die Stadt Göttingen macht ernst mit der Bettensteuer. Ein bis drei Euro sollen Pensionen und Hotels künftig je Übernachtungsgast an die Stadtkasse abführen.

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