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Familienzentrum bringt in Rosdorf Einschränkungen

Kinder- und Jugendbüro befürchtet Nachteile Familienzentrum bringt in Rosdorf Einschränkungen

Die provisorische Einrichtung eines Familienzentrums für die Gemeinde Rosdorf wird nicht ohne Blessuren für die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde abgehen. Das aber müsse hingenommen werden, meinen Ratspolitiker.

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Weil die Anne-Frank-Schule verkauft werden soll, ist sie als alternativer Standort fürs Familienzentrum ungeeignet.

Quelle: Hinzmann

Rosdorf. Seit Jahren ist ein Familienzentrum in Rosdorf im Gespräch. Eine große Lösung mit einer extra dafür umgebauten Immobilie lässt sich derzeit aber nicht realisieren. Daher ist eine schnell umsetzbare Übergangslösung für zwei Jahre eingeplant. Ein bisher sporadisch als Internetcafé, aber derzeit als Abstellplatz genutzter Raum mit etwa 60 Quadratmetern Grundfläche.

Das Problem, das am Mittwochabend im Rosdorfer Jugendausschuss zur Sprache kam: Immer mal wieder wird der Raum vom Kinder- und Jugendbüro genutzt, erklärt André Martin, Chef des Kinder- und Jugendbüros. Zwar nicht sehr häufig, aber immerhin so oft, dass es für die Arbeit des Büros zu Einschränkungen kommen werde. Die ehemalige Holzwerkstatt als Alternative komme nicht in Frage, weil dieser Raum zu klein sei. Außerdem müsse es einen Internet-Anschluss geben, was dort schwierig sei.

Ein Raum in der Anne-Frank-Schule als Alternative für das Familienzentrum komme ebenfalls nicht in Betracht, erklärte die Rosdorfer Gleichstellungsbeauftragte Magdalena Zynda-Elst. Wenn die Schule in einem halben Jahr verkauft werden sollte, stehe die Gemeinde wiederum ohne ein Familienzentrum da.

Letztlich fand sich der Ausschuss mit den Einschränkungen für das Kinder- und Jugendbüro ab und stimmte mehrheitlich für die Übergangslösung im derzeitigen Internet-Café. Nur Ursula Barking enthielt sich der Stimme: Für die Grünen-Politikerin gibt es andere Alternativen, beispielsweise einen ungenutzten Raum im Rosdorfer Freibad.

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