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Farbiges Konzept für Göttinger Kläranlage umgesetzt

Treppenturm in Regenbogenfarben Farbiges Konzept für Göttinger Kläranlage umgesetzt

Unaufhaltsam schreitet die Technik voran: Seit Dienstagabend erstrahlt der markante Treppenturm der Göttinger Kläranlage in hellem LED-Licht.

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17 Jahre nach der ersten Idee erstrahlt der Turm der Göttinger Kläranlage jetzt farbig.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Und das in wechselnden Farben: Wie beim Göttinger Kreishaus nutzt die innen angebrachte Beleuchtungsanlage nacheinander alle Varianten des Regenbogens. Die Idee dazu hatte Prof. Gerd Winner, der sich Ende der 1990-er Jahre auch die farbliche Gestaltung der Faultürme hat einfallen lassen.

In seiner kurzen Einführungsrede verwies Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) unter anderem auf einen Tageblatt-Bericht aus dem Jahr 1998, in dem mokant der Frage nachgegangen wurde, inwieweit Kunst und Kläranlage vereinbar und ein solches Projekt einer größeren Summe wert sei. Köhlers Antwort: „Das ist gut angelegtes Geld. Und nicht nur technisch, sondern auch optisch top.“ Die Turmbeleuchtung sei der Schlusspunkt eines Gesamtkonzepts.
Und auch vergleichsweise preiswert. Erst die LED-Technik habe eine sparsame und umweltfreundliche Beleuchtung des Treppenturms möglich gemacht, erklärte Prof. Winner. Leuchtstofflampen wären zu teuer und energieaufwendig gewesen. Jetzt sind auf allen sieben Ebenen des Treppenturms, der den Zugang zu den Faultürmen ermöglicht, Scheinwerfer installiert, die den Turm von innen gleichmäßig ausleuchten.

Winner hat sich farblich in Göttingen bereits mehrfach verewigt: Auf ihn geht die farbige Gestaltung der Überdachung der Tribüne des Jahnstadions, des Anbaus des Deutschen Theaters, der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums und des Neubaus der Feuerwache zurück.

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