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Fascher will Göttinger Landrat werden

Linken-Kandidat Fascher will Göttinger Landrat werden

Der Göttinger Eckhard Fascher hat am Sonnabend bei der kommunalpolitischen Konferenz der Wählergemeinschaft Göttinger Linke angekündigt, für den Posten des Landrats im neuen Landkreis Göttingen-Osterode zu kandidieren. Die Kandidatenkür bei der Kreismitgliederversammlung der Linken soll im März erfolgen.

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Eckhard Fascher

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. Er wolle die "personelle Alternative bei der Landratswahl" sein, sagte Fascher am Sonnabend. Es gehe ihm auch darum, als Linke Präsenz zu zeigen. Er wolle sich gegen das "Bollwerk" aus den drei Parteien SPD, CDU und Grüne stellen. Als wichtige Themen seiner politischen Arbeit nannte Fascher unter anderem die Stärkung der Kommunen, den sozialen Wohnungsbau, einen leistungsstarken öffentlichen Personennahverkehr, eine humane Flüchtlingspolitik und die Förderung von Gesamtschulen.

 

Erste kommunalpolitische Erfahrung sammelte Fascher von 1981 bis 1984 im Kasseler Kreistag. In Hofgeismar war der damals 18-Jährige Mitgründer des dortigen Ortsvereins der Grünen. Der Partei blieb er bis 1998 treu, war auch Sprecher des grünen Kreisvorstandes. 1998 wechselte Fascher zur PDS. Seit 2006 ist er Fraktionsvorsitzender der Linken im Göttinger Kreistag. Fascher ist verheiratet und hat zwei Kinder. Fascher kandidierte 2014 um den Posten den Göttinger Oberbürgermeisters und erreichte 6,4 Prozent der Stimmen.

 

Fascher würde im Falle seiner Kandidatur voraussichtlich gegen den amtierenden Landrat Bernhard Reuter (SPD) und Ludwig Theuvsen (CDU) antreten. Auch Theuvsens Kandidatur hängt von dem Ergebnis einer Urwahl am 13. Februar ab. Der SPD-Unterbezirk will seinen Landratskandidaten am 23. April aufstellen. Ob die Grünen mit einem eigenen Kandidaten antreten steht noch nicht fest.

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