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200.000 Brötchentüten für Studentenprojekt

"Wohnen für Hilfe" 200.000 Brötchentüten für Studentenprojekt

Die Feinbäckerei Ruch unterstützt mit einer Werbeaktion das Projekt des Studentenwerks und des Vereins Freie Altenarbeit Göttingen, „Wohnen für Hilfe“. 200.000 Brötchentüten sind mit Informationen über die Initiative bedruckt worden und in den Filialen im Stadtgebiet bereits in Umlauf.

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Bäckerei unterstützt Wohnungs-Aktion des Studentenwerkes mit 200 000 Brötchentüten als Werbeträger: Übergabe mit Jörg Magull, Karoline Epler (Studentenwerk), Sylvia Gerke (Leitungsteam Ruch), Wiebke Wolf (Frei Altenarbeit) und Brigitte Tuntsch (ehrenamtliche Wohnberaterin).

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „Wohnen für Hilfe“ vermittelt Wohngemeinschaften zwischen Studenten und Senioren, Familien oder Menschen mit Behinderung jeden Alters, die ungenutzten Wohnraum zur Verfügung haben und Hilfe in Haus und Garten, bei der Kinderbetreuung oder beim Einkaufen brauchen. Pflegerische Tätigkeiten sind dabei ausgeschlossen. Die Studenten bekommen für ihre Hilfe einen Nachlass bei der Miete. Als Faustregel gilt: Ein Quadratmeter für eine Stunde Arbeit. Seit 2014 bringt „Wohnen für Hilfe“ in Göttingen beide Parteien zusammen, berät beim Vertragsabschluss und begleitet sie während der Zeit des gemeinsamen Wohnens.

Brigitte Tunsch vom Verein Freien Altenarbeit ist ehrenamtlich für „Wohnen für Hilfe“ aktiv. Als ausgebildete Mediatorin unterstützt sie die beiden Mietparteien, auch wenn es Konflikte gibt. Zusammen mit einer Kollegin sichtet sie die Bewerbungen und überlegt, wer zueinander passen könnte. Anschließend wird der erste persönliche Kontakt zwischen Vermieter und dem potenziellen Mieter hergestellt. Zur Zeit gibt es zehn Wohngemeinschaften, die längste besteht bereits seit Beginn des Projektes in Göttingen. 2014 standen 22 studentische Bewerber auf der Warteliste, 2015 waren es 72. Interessierte, die Wohnraum zur Verfügung stellen wollen, können sich an die Freie Altenarbeit, Am Goldgraben 14, wenden. Studierende finden Bewerbungsbögen im Servicebüro Studentisches Wohnen des Studentenwerks, Platz der Göttinger Sieben 4. Mit den Brötchentüten hoffen die Koordinatoren von „Wohnen für Hilfe“, das Projekt bekannt zu machen und weiter in Göttingen zu etablieren. Die 200.000 Tüten würden für zweieinhalb bis drei Monate reichen, sagt Sylvia Gerke vom Unternehmen Ruch.  jap

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