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Felicitas Oldenburg bezeichnet Kuqua als "Wackelprojekt"

FDP-Stadtverbandsvorsitzende Felicitas Oldenburg bezeichnet Kuqua als "Wackelprojekt"

Als "Wackelprojekt" hat die Göttinger FDP-Stadtverbandsvorsitzende Felicitas Oldenburg das geplante Kunstquartier bezeichnet. "Eigenmächtig" sei dieses ohne Ratsbeteiligung von der Stadtverwaltung initiiert worden.

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Quelle: afp (Symbolfoto)

Göttingen. "Die Einzelheiten des Antrags, der Abläufe und der eventuell engen Subventionsbedingungen zu beleuchten, ist Ziel der von den Freidemokraten angeregten Akteneinsicht in Antrag und Förderbescheid, die die CDU/FDP-Ratsgruppe beantragt", erklärt Oldenburg zu dem Antrag der am Freitag Thema im Rat der Stadt ist.

Geprüft werden müsse auch, ob sich die Stadt durch eine Zweckbindung des Grundstückserwerbs auf einen "teuren Ausstellungsbetrieb" festlegen würde. "Notfalls muss die Reißleine gezogen werden“, forderte Oldenburg. Nämlich dann, wenn durch die Betriebskosten - die Verwaltung geht von 360000 Euro aus - in der Bilanz eine "Verarmung an Kunst und Kultur" in Göttingen drohe. "So lange, wie dies nicht ausgeschlossen ist, kann man das Kuqua nach wie vor leider als kunstarmen Quatsch bezeichnen.“

Oldenburg fürchtet wegen der Kuqua-Betriebskosten weiterhin das schleichende Aus für andere freiwillige Leistungen im Rahmen des Entschuldungshilferegelwerks. Die FDP wende sich gegen eine grundverkehrte Weichenstellung von SPD und Grünen und setze sich für die bestehende Göttinger Kulturlandschaft ein, von Theatern und Symphonieorchester bis zu Städtischem Museum und Archiv.

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