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Feuer in Markt für Tiernahrungsmittel

Rauchwolken über Grone Feuer in Markt für Tiernahrungsmittel

In einem Markt für Tiernahrungsmittel an der Kasseler Landstraße in Göttingen-Grone ist am Donnerstagabend, 30. April, ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Göttinger Feuerwehr war unter anderem mit zwei Drehleitern im Einsatz.

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Quelle: Peter Heller

Gegen 18.45 Uhr waren Nachbarn des Marktes durch einen lauten Knall aufgeschreckt worden. Beim Blick aus dem Fenster sahen sie, dass der Dachstuhl des Gebäudes in Flammen stand und alarmierten die Feuerwehr. Schnell bildete sich eine riesige Rauchwolke über Grone, die schon von Weitem zu sehen war. Die Einsatzkräfte riegelten das Gebiet um den Markt ab. Die Kasseler Landstraße wurde stadtauswärts komplett gesperrt. Derweil hatten sich viele Schaulustige am Ort des Geschehens eingefunden. Die Feuerwehr war unter anderem mit zwei Leiterwagen vor Ort und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Allerdings war kurz vor Ausbruch des Feuers ein schweres Unwetter mit Blitz und Donner über Göttingen niedergegangen.

Der Markt war zu dem Zeitpunkt, als das Feuer ausbrach, noch geöffnet. Nach Informationen des Tageblattes befanden sich mindestens zwei Kunden und zwei Verkäuferinnen im Innern des Geschäfts. Sie wurden jedoch von einem weiteren Kunden, der den Laden bereits wieder verlassen hatte, gewarnt und konnten ins Freie flüchten. Silvia Fürst ist eine der Verkäuferinnen. Sie gab gegenüber dem Tageblatt an, dass sie plötzlich einen lauten Knall gehört habe, "wie von Silvesterknallern". Dann sei ein Kunde in den Laden gekommen und habe berichtet, dass der Dachstuhl brenne. Im selben Moment sei dann auch die Alarmanlage des Marktes aktiviert worden. Alle sich noch im Laden befindlichen Personen seien daraufhin ins Freie gerannt. "Da fielen auch schon die ersten Ziegel vom Dach", erinnert sich Fürst. Zuvor habe sie sich gewundert, dass der Hund eines Kunden "laut angeschlagen" habe. "Und keiner wusste erst, warum", so Fürst. Dann aber sei es allen klar geworden.

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