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Feuerwehr rüstet sich für Zukunft

Handlungskonzept Feuerwehr rüstet sich für Zukunft

Der demografische Wandel macht auch vor der Feuerwehr nicht Halt. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nörten-Hardenberg hat jetzt ein Konzept vorgelegt, mit dem sich die Brandschützer für die Zukunft rüsten wollen. Nachwuchswerbung und die Fusion von Ortsfeuerwehren zählen dazu.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Nörten-Hardenberg. Als „zukunftsfähig und innovativ“ hat Nörtens Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel das Zukunftskonzept bezeichnet, das Gemeindebrandmeister Dirk Sauerland im Feuerschutzausschuss des Fleckens vorgestellt hat. Das Konzept sei vom Gremium als positiv erachtet und als erster Schritt in die richtige Richtung bezeichnet worden, so die Bürgermeisterin.

Dirk Sauerland erläuterte, dass eine Grundausstattungs- und eine Stützpunktwehr dauerhaft nicht unter 18 beziehungsweise 23 Mitgliedern bestehen sollte. Aktuell liegt die Ortsfeuerwehr Wolbrechsthausen mit 15 Aktiven unter dem Limit, Lütgenrode zählt 18 Mitglieder. Angerstein hat im Moment 22, Bishausen 27, Elvese 25, Parensen 24 und Sudershausen 27 Feuerwehrleute, in Nörten sind es 46. Aber durch den demografischen Wandel seien sinkende Mitgliederzahlen zu erwarten, weshalb jetzt primär die Mitgliedergewinnung im Fokus steht. Speziell für die Kinder- und Jugendfeuerwehr soll geworben werden, so Sauerland.

Weiterhin stehen Fusionen von Ortsfeuerwehren auf der Agenda. Den Auftakt sollen bereits zum Jahreswechsel Angerstein und Nörten machen. Auch gemeindeübergreifend würden Gespräche geführt, etwa zwischen Wolbrechtshausen (Flecken Nörten-Hardenberg) und Hevensen (Stadt Hardegsen). Durch Fusion soll Personal gebündelt, die Einsatzkraft gestärkt und eine höhere Wirtschaftlichkeit erreicht werden.

Unter dem Stichwort Zentralisierung schlägt die Feuerwehr in ihrem Zukunftskonzept auch einen Neubau als zentralen Feuerwehrstützpunkt vor. Die derzeit fünf Außenstellen könnten dann aufgelöst und zusammengelegt werden. Schließlich seien auch Spezialisierungen der einzelnen Wehren sinnvoll, sagte der Gemeindebrandmeister.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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