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„Feuerwehr zum Anfassen“ beim Tag der offenen Tür in Geismar

Riesige Stichflamme „Feuerwehr zum Anfassen“ beim Tag der offenen Tür in Geismar

Tag der offenen Tür bei der Ortsfeuerwehr Geismar: Mehrere Hundert Besucher haben sich von den ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und –frauen ihr Equipment zeigen lassen, bei Übungen zugeschaut und sich über Brandschutz informiert.

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Einsatz für kleine Feuerwehrmänner beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Geismar.

Quelle: Heller

Göttingen. Dabei lief es anfangs erst einmal überhaupt nicht nach Plan. Der Tag der offenen Tür war erst wenige Momente alt, da gingen die Melder der Feuerwehrleute los: Küchenbrand im Pommerneck. Ein Trupp rückte sofort aus, bald die Entwarnung – jemand hatte sein Essen auf dem Herd vergessen. Alltag für die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Geismar. Etwa 50 Einsätze wie diese haben die 48 Aktiven pro Jahr, erklärte Thomas Kleinhans, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Geismarer Feuerwehr. Oftmals übernehmen sie dabei auch die Bereitschaft für die Göttinger Berufsfeuerwehr, wenn diese zu Einsätzen ausrückt.

 

 

 
Anders als Freiwillige Feuerwehren anderswo im Land, haben die Geismaraner aber kein Nachwuchsproblem, sagte Kleinhans. „Neben den 48 Aktiven haben wir noch 20 angehende Feuerwehrleute in der Jugendfeuerwehr, außerdem haben wir eine Kinderfeuerwehr aufgebaut.“

 

Foto: Heller

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Für Kinder gab es beim Tag der offenen Tür ohnehin einiges zu bestaunen. Neben den großen Einsatzfahrzeugen wurden praktische Vorführungen angeboten. Zum Beispiel was passiert, wenn man versucht, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. Bereits eine geringe Menge Wasser, die ein Feuerwehrmann im Brandschutzanzug in das brennende Öl goss, führte zu einer riesigen Stichflamme. „War das heiß“, rief ein kleiner Junge, und seine Mutter fügte pragmatisch hinzu: „Das ist schon heftig. Gut, dass man das mal demonstriert kriegt, was da passieren kann.“ Feuerwehr zum Anfassen war laut Kleinhans das Motto des Tages, jetzt haben er und seine Kameraden erstmal wieder  Ruhe – bis zum nächsten Einsatz.

 

Von Benjamin Köster

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