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Feuerwehrhaus Etzenborn wird 42.000 Euro teurer als geplant

Rat Gleichen stimmt Mehrausgabe zu Feuerwehrhaus Etzenborn wird 42.000 Euro teurer als geplant

Die Gemeinde Gleichen muss für den Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Etzenborn 42000 Euro nachschießen. Trotz Kritik von einigen Politikern hat der Rat einer sogenannten überplanmäßigen Ausgabe einstimmig zugestimmt.

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Das Feuerwehrhaus entsteht auch in Eigenarbeit.

Quelle: Pförtner

Etzenborn. „Das war so nicht abzusehen“, versicherte der CDU-Fraktionsvorsitzende und Ortsbürgermeister von Etzenborn, Dietmar Müller merklich zerknirscht. Die Freiwillige Feuerwehr des kleinen Dorfes hatte für ihr ehrgeiziges Projekt scharf kalkuliert und von Beginn an viel Eigenarbeit eingebracht, damit das neue Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus nicht zu teuer für die Gemeinde Gleichen wird. Kalkuliert worden sei allerdings 2013, so Müller.

Nach der konkreten Ausschreibung im vergangenen und in diesem Jahr sei manche Arbeiten aber schlicht teurer ausgefallen. Weitere Gründe für die  Mehrkosten: Ein Grundstückstauschgeschäft zur Finanzierung des Projekten habe in den Haushaltsbüchern nicht so verbucht werden können wie geplant. Dann hätte eine falsch geplante Tür verbreitert werden müssen, damit der neue Gemeinschaftsraum einen behindertengerechten Zugang bekommt.

Die Wasserleitungen hätten nachträglich für das öffentlich aber nicht dauerhaft genutzte Gebäude als Ringleitung umgerüstet werden müssen. Und schließlich sei aufgefallen, dass der Raum an der Decke akustisch anders ausgestattet werden sollte. „Das ist ärgerlich“, so Müller, 42000 Euro seien bei einem Finanzvolumen von 361500 Euro „aber durchaus vertretbar“. Die meisten Ratspolitiker nickten zustimmend, vor allem mit Blick auf den hohen Eigenanteil der Etzenbörner. Allerdings bezweifelten einige, ob eine Schall-Decke wirklich erforderlich gewesen sei.      

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